gestatten: S., die hochoffiziell berufene junggesellinnenabschiedsbäckerin!
ja, das mag euch bekannt vorkommen, aktuell hab ich auch das gefühl, ich lebe in einer nicht enden wollenden back-zeit-schleife ... ;) aber tatsächlich werden die nächsten plätzchen wieder hochzeitlich sein, verabschieden wir uns also vom abschied und meine zuckersüße freundin evin auf den weg in die ehe (sie heiratet übrigens jemanden, der sich immer sooo großartig freut, wenn ich backwerk oder ein dessert herantrage. hach, wie könnte ich da dagegen sein? ich werde beim "ja" also nicht sprechen, sondern zufrieden schweigen ... :))
wer 50% türkische wurzeln in die ehe bringt, verdient auch einen halbtürkischen jungegesellinnenabschied! neben unendlich viel köstlichem essen (oooh, für die kleinen lammkotelettlein vom grill hätte ich glatt meinen mixer gegeben! - sagt das die person, die eigentlich weg vom fleisch will???), kaffeesatzlesen (ich hatte einen sehr weit verzweigten lebensbaum in der tasse - oder war es der schneebesenaufsatz einer kitchenaid?), singstar auf türkisch und reichlich kitschiger deko brauchte es da natürlich die hennanummer! zugegeben, wir haben sie deutlich abgespeckt, mit dauerhaft orangen händen konnten wir uns nicht so recht anfreunden ...
dazu aber: hennaplätzchen!
aaaach, ich und mein kulturelles google-halbwissen. hab mich natürlich von den floralen schönheiten bei der motivsuche blenden - und schließlich und auch inspirieren lassen.
also: kekse gebacken ...
minispritzbeutel für kontur und die flasche zum "füllen" parat gestellt ...
die richtige deko-konsistenz angerührt (ich bin - abgesehen von den brüsten vorletzte woche) ein bisschen aus der dekorations-übung ... ach bitte, kann nicht die zuckergussfee kommen und mir das icing perfekt zaubern?) ...
und zack, schon der erste unfall: akuter schwächeanfall! tatsächlich gleich beim ersten keks :(
die nächsten hände und füße sind aber janz jeschmeidig gelungen. und als der zuckerguss getrocknet war, konnte ich auch schon die stifte (lebensmittelfarben naTÜRlich!) zücken und floralornamental auf etwa 25 plätzchen durchdrehen :)
höööchst wichtig bei solchen plätzchen: bruchsicher verpacken und sie vor allem nicht vergessen! ;)
mh, ich kann wohl nicht verheimlichen, dass bei diesem "shooting" raki im spiel war :)
Selamlar, fırıncı S. (verrät mir jemand, was bäckerIN heißt? ;))
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Sonntag, 22. Mai 2011
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Nikowichtelrentierlaus!
aaaach, schoko-weihnachtsmänner hat am 6.12. ja jeder ... ein kleiiines bisschen abwechslung wäre doch ganz hübsch! da kritzelt'se und überleeeecht ...
und wie wär's mit wichteln und rudolfs im schnee?
zuckerschnuten S.s papa will die kollegen überraschen (eben mal NICHT mit dem obligatorischen schoko-nikolaus!) - also ran an die etwa 35 exemplare!
wie immer beginnt es mit dem nackten keks (ach, es kann so einfach sein, wenn man statt 35mal eine spezialform auszuschneiden, weil man den passenden ausstecher nicht hat, nur kreise backt ...!).
allein der ist ein guter - so schüchtern er unbemalt oder mit nougat, schoki, nüssen gepimpt auch da liegt.
... um schließlich eingetütet und ins lipperland verschickt zu werden!
hat hier irgendjemand nach einen schokonikolaus verlangt ...?
Plätzchenpostbeauftragte S.
und wie wär's mit wichteln und rudolfs im schnee?
zuckerschnuten S.s papa will die kollegen überraschen (eben mal NICHT mit dem obligatorischen schoko-nikolaus!) - also ran an die etwa 35 exemplare!
wie immer beginnt es mit dem nackten keks (ach, es kann so einfach sein, wenn man statt 35mal eine spezialform auszuschneiden, weil man den passenden ausstecher nicht hat, nur kreise backt ...!).
allein der ist ein guter - so schüchtern er unbemalt oder mit nougat, schoki, nüssen gepimpt auch da liegt.
die eine hälfte "blond", die andere hälfte braun - und dann gehts an den zuckergussspritzbeutel!
mützen und geweih und kokospelz und schneeflocken ... nur blind sind sie alle noch:
... bis sie dann einen blick auf die küche werfen ...... um schließlich eingetütet und ins lipperland verschickt zu werden!
hat hier irgendjemand nach einen schokonikolaus verlangt ...?
Plätzchenpostbeauftragte S.
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Sonntag, 6. Juni 2010
„Fleisch ist mein Gemüse“ …
… oder auch frei nach heinz „heinser“ strunk: plätzchen sind meine passion!
denn: ja, backen ist DAS ding für uns.
von kuchen und kuchigem (diverse köstlichkeiten gemacht) über frühstücksbackwerk (verzehrt) bis petit fours (ich waaaarte, J.!) und hochzeitstorte (schwesterlich beauftragt) haben wir alles auf dem schirm.
aber wo kommen wir her?
was war zuerst da?
der teig oder der ausstecher?
das blech oder der ofen?
also bei mir: das plätzchen!
und bis vor einiger zeit habe ich bei „backen“ überhaupt NUR an plätzchen gedacht. lange jahre ausschließlich weihnachtlich, das aber in massen – hieß: ab mitte november bis kurz vor bescherung alles einkaufen, was der supermarché an mehl, zucker, nüssen und co. zu bieten hatte. alte backbücher und „brigitte – die schönsten plätzchen“-sonderhefte wälzen. sich ca. 8 rezepte für einen tag vornehmen, um nach der 4. teigzubereitung und dem rezepthinweis „über nacht im kühlschrank ruhen lassen“ zu verzweifeln …
seit juli 2009 sind plätzchen aber ganzjährig: hübsches, zuckerguss-und-perlverziertes kleingebäck à la peggy porschen und den US-“decorated sugarcookies“. da hatte es mich: ab jetzt wurde der vorrat an ausstechern aufgestockt (danke, handelshaus laegel, wundervollster backfeen-traum in hamburch!), und allerbeste S.-schwester bei ihren ausflügen nach amerikanien in baking-supply-shops geschickt, die von dort die tollsten farben, sprinkles und verpackungen mitbrachte und -bringt (ich sag nur: wer keine schwester hat, ist am arsch! ;))
erste nach einigen trainigsversuchen auferlegte mission: 150 herzen zur hochzeit einer liebsten freundin. logistik und ausführung eine katastrophe (und nur mit freundinnen-unterstützung - nein, nicht etwa die braut! ;) - zu bewältigen!), ergebnis toll und hochzeitliche freude groß. also: weitermachen damit!
glückspilze, raketen, kariöse zähne, patchwork, hochzeitstorten, kölsch und rote nasen, engelsflügel, monster, brautkleider, käsebrote – alles wurde keks seitdem!
kleine spritzbeutel aus pergamentpapier falte ich inzwischen massenhaft in rekordzeit, 6 verschiedene zuckergussfarben jongliere ich (fast ;)) problemlos gleichzeitig.
mit dem backblog aber kamen die kuchen. und die cupcakes. und der rhabarber und die erdbeeren, die sich mit kleinen knusperkunstwerken nur ach zu schlecht kombinieren lassen. da wurden die kekse also einige zeit gar schändlich vernachlässigt.
es brauchte einen anlass, um „back to plätzchen“ zu zelebrieren!
da ich meiner gesamten umwelt die hübsch verzierten kalorienträumchen geradezu aufzwinge („ich mach sie nur, ich esse sie nicht“), mussten zum junggesellinnenabschied einer liebsten freundin plätzchen her!
es war also mal wieder zeit für teigplatten im kühlschrank, papiertütchentürme und gesichtslose keksrohlinge:
was wird’s? sehen doch ganz harmlos aus, diese leicht angeknacksten herzen, diese „9“en und „8“en … hohooo, aber lass erstmal den zuckerguss kommen!
dann verwandeln sich die kekslinge in hochglanzmöpse, hübsch verpackte hintern, nackte popöchen und (leider ist der hautton bei der ersten fuhre nicht gelungen) etwas blässliche pimmelchen (übrigens bis auf die janz selbst ausgedachten titties alle inspiriert von der unglaublichen sugarcookie-dekorationiererin sweetsugarbelle). ja, was denn sonst für einen junggesellinnenabschied???
mitsamt braut-und-begleiterinnen-schmückenden-herzen machte sich die plätzchenparade auf in ehemals heimatliche rheinische düsselgefilde, um dort an die menschen gebracht zu werden. zwar scheint düsseldorf noch nicht bereit für den außersaisonalen keks (hier herrscht wohl noch die ansicht „plätzchen = nur zu weihnachten“ vor) – ein großer spaß war's trotzdem und wir mädchen haben uns bei all dem sekt und salzigen knabberkram über kleine süße snacks für zwischendurch gefreut :)
ich glaube, ich muss einfach wiederl viiiel öfter ans plätzchenblech. ja, plätzchen, du bist einfach für immer ganz oben auf meiner backliste!
S.
denn: ja, backen ist DAS ding für uns.
von kuchen und kuchigem (diverse köstlichkeiten gemacht) über frühstücksbackwerk (verzehrt) bis petit fours (ich waaaarte, J.!) und hochzeitstorte (schwesterlich beauftragt) haben wir alles auf dem schirm.
aber wo kommen wir her?
was war zuerst da?
der teig oder der ausstecher?
das blech oder der ofen?
also bei mir: das plätzchen!
und bis vor einiger zeit habe ich bei „backen“ überhaupt NUR an plätzchen gedacht. lange jahre ausschließlich weihnachtlich, das aber in massen – hieß: ab mitte november bis kurz vor bescherung alles einkaufen, was der supermarché an mehl, zucker, nüssen und co. zu bieten hatte. alte backbücher und „brigitte – die schönsten plätzchen“-sonderhefte wälzen. sich ca. 8 rezepte für einen tag vornehmen, um nach der 4. teigzubereitung und dem rezepthinweis „über nacht im kühlschrank ruhen lassen“ zu verzweifeln …
seit juli 2009 sind plätzchen aber ganzjährig: hübsches, zuckerguss-und-perlverziertes kleingebäck à la peggy porschen und den US-“decorated sugarcookies“. da hatte es mich: ab jetzt wurde der vorrat an ausstechern aufgestockt (danke, handelshaus laegel, wundervollster backfeen-traum in hamburch!), und allerbeste S.-schwester bei ihren ausflügen nach amerikanien in baking-supply-shops geschickt, die von dort die tollsten farben, sprinkles und verpackungen mitbrachte und -bringt (ich sag nur: wer keine schwester hat, ist am arsch! ;))
erste nach einigen trainigsversuchen auferlegte mission: 150 herzen zur hochzeit einer liebsten freundin. logistik und ausführung eine katastrophe (und nur mit freundinnen-unterstützung - nein, nicht etwa die braut! ;) - zu bewältigen!), ergebnis toll und hochzeitliche freude groß. also: weitermachen damit!
glückspilze, raketen, kariöse zähne, patchwork, hochzeitstorten, kölsch und rote nasen, engelsflügel, monster, brautkleider, käsebrote – alles wurde keks seitdem!
kleine spritzbeutel aus pergamentpapier falte ich inzwischen massenhaft in rekordzeit, 6 verschiedene zuckergussfarben jongliere ich (fast ;)) problemlos gleichzeitig.
mit dem backblog aber kamen die kuchen. und die cupcakes. und der rhabarber und die erdbeeren, die sich mit kleinen knusperkunstwerken nur ach zu schlecht kombinieren lassen. da wurden die kekse also einige zeit gar schändlich vernachlässigt.
es brauchte einen anlass, um „back to plätzchen“ zu zelebrieren!
da ich meiner gesamten umwelt die hübsch verzierten kalorienträumchen geradezu aufzwinge („ich mach sie nur, ich esse sie nicht“), mussten zum junggesellinnenabschied einer liebsten freundin plätzchen her!
es war also mal wieder zeit für teigplatten im kühlschrank, papiertütchentürme und gesichtslose keksrohlinge:
was wird’s? sehen doch ganz harmlos aus, diese leicht angeknacksten herzen, diese „9“en und „8“en … hohooo, aber lass erstmal den zuckerguss kommen!
dann verwandeln sich die kekslinge in hochglanzmöpse, hübsch verpackte hintern, nackte popöchen und (leider ist der hautton bei der ersten fuhre nicht gelungen) etwas blässliche pimmelchen (übrigens bis auf die janz selbst ausgedachten titties alle inspiriert von der unglaublichen sugarcookie-dekorationiererin sweetsugarbelle). ja, was denn sonst für einen junggesellinnenabschied???
mitsamt braut-und-begleiterinnen-schmückenden-herzen machte sich die plätzchenparade auf in ehemals heimatliche rheinische düsselgefilde, um dort an die menschen gebracht zu werden. zwar scheint düsseldorf noch nicht bereit für den außersaisonalen keks (hier herrscht wohl noch die ansicht „plätzchen = nur zu weihnachten“ vor) – ein großer spaß war's trotzdem und wir mädchen haben uns bei all dem sekt und salzigen knabberkram über kleine süße snacks für zwischendurch gefreut :)ich glaube, ich muss einfach wiederl viiiel öfter ans plätzchenblech. ja, plätzchen, du bist einfach für immer ganz oben auf meiner backliste!
S.
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