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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Mix it, Baby

sprinkles sind irgendwie komisch. richtig gut schmecken tun sie selten (aber wie soll man sie noch von frosting oder creme kratzen, wenn man sie erstmal draufgestreuselt hat?) und manchmal riechen sie auch komisch (mein gott, man darf wahrscheinlich nicht fragen, was da alles drin ist!). und deshalb bin ich sehr sprinkle-ambivalent. jaaaa, hüüüübsch! aber soll ich sie benutzen, obwoooohl sie nicht so lecker sind? (esspapier-herzchen, -bäume, -flocken schmecken übrigens molto viel besser! machen sich aber auch nicht so gut auf kleingebäck, weil an sich schon ein bisschen größer in der konfektiooon.)

ach, zumindest angucken darf ich. und mischen. weil ich die gekauften dann doch manchmal zu lahm finde. und weil ich ja glücklichmachendes ins glückspaket packen wollte, hab ich *shake it, baby* ein paar sprinklemixe erfunden :)
 
alles was pink ist – und während der mixerei hab ich natürlich ununterbrochen an die backschwesta aka "ich will eine welt regieren, in der alles pink ist", gedacht – wird zum zuckerpinkigst glitzernden sprinklemix, den man je gesehen hat!

mein karnevalistisches ich (aaargh, meine seelen kämpfen gerade um die übermacht! karneval? weihnachten? karneval? weihnachten?) will kamelle und strüßcher – und das aber dann "ich hätte das gerne auf dem cupcake"-streuselfähig :)
zwei seelen? da ist ja auch noch das rheinische mädschen und die hamburger deern ... die beiden machen dann den hamburch schiet und im hätze sunnesching untereinander aus ;) 
... und dann mischt du güld und grün zum *zuckerglück*, schwarz- und silberzeuch zu *heavy metal* oder zum robotnik und alles was weiß ist verwandelt sich in *frau holles hurricane* ... 
ach: sprinkles rule! ... und machen ganz selbstvermengt nochmal so glücklich!
Shaking S. :)

Samstag, 8. Oktober 2011

Süße Wände

ich bin ja wirklich außerordentlich talentiert daran, nichts an meine wände zu hängen. ich bewahre im schrank etwa 20 hübsche bilderrahmen auf, die dazu auserkoren sind, eine wundervolle fotoparade an die wand überm weltbesten schmusesofa zu zaubern – aber ich scheitere schon am ersten nagel. ich bewundere menschen, die tolle bilder im flur, ins wohnzimmer, wohinauchimmer hängen – ich schaff's einfach nicht. in meiner küche hängt 1 minikleiner rahmen (natürlich mit der größten botschaft überhaupt: "alles ist gut, wenn es aus schokolade ist"). das war's. für die ganze wohnung! ach ...

umso lieber gucke ich mir deshalb dinge an wänden an – süße natürlich. und wenn konditoren- und patisserie-werke auch noch mit wundervollen buchstaben kombiniert sind: umso fabulöser! ein fall für *grafikdesign im jugendstil*, eine ausstellung, die momentan (und noch bis ende oktober, also HIN!) im hamburger museum für kunst und gewerbe läuft (gleich nebenan übrigens die *stylectrical*, für alle, die sich nicht mit apfelkuchen, -mus und applepie zufriedengeben!).

damals gab es eben keine doofen lila kühe und keine längsten pralinen – da gab es für schokolade und kaffee wunderschöne bilder!
(ganz groß, dieser höfliche ton: "gefälligst umfalzen!" da sag noch mal einer, ICH wäre krabitzig! ;))
und sollte ich jemals bäckerinnengeschäftskarten drucken, werde ich mich an schneidermeister kluckows wortwahl orientieren:
 "... bringe ich zur gepflegten Kenntnisnahme, dass ich meine Wohnung nach einer anderen Straße hin verlege. Ich bitte, mich auch im neuen Hause gütigst mit Aufträgen betrauen zu wollen, für deren sorgfältige und schnellste Ausführung der Ruf meines schon seit Jahren bestehenden Geschäftes Gewähr leistet. Mit vorzüglicher Hochachtung und ergebenst ..." ich würde sagen, alles, was ich jemals im job oder im backfeenleben geschrieben habe, ist ein witz dagegen!

aber apropos "andere straße" und "süße wände" – DAS ist meine neue küchenwand (nur eine, wir wollen ja beim backen nicht ohnmächtig werden!!!) (und davor: 1/10 des back- und kochbuchbestands ... ;)). ich fürchte, ich muss bald wieder streichen ... so richtig will ich nicht freund mit ihr werden ...
ein zuckersüßes wochenende von der wand- und keksmalerin S.

Mittwoch, 10. August 2011

Downunder zum Kaffee

... oder: doppelte hochzeitstorte macht einmal rund um die welt und gleich nochmal so verliebt!

dieses jahr hab ich ja schon reichlich liebesgebacken. ein backwerk aber konnte ich nicht so richtig wirklich verschenken, sondern musste es stellvertretend verspeisen: das hochzeitstörtchen von meiner liebsten reiseschrotz (nein nein, das ist kein komischer schreibfehler, das heißt wirklich so! ;))! im februar wurde in melbourne geheiratet - naTÜRlich am strand und in wundervollstem sonnenschein.
und ich konnte zwar nicht dabeisein, hab mich aber per herzenslivestream zugeschaltet. und eine torte gab's von mir natürlich, nur eben per video ...
und jetzt aber nochmal live und in farbig wie ehhhh und jeeeeh: juhuuuh, australomanienbesuch in hamburch! und natürlich gleich nochmal: die torte!
ein klein bisschen weniger pink als letztes mal, aber gleich doppelt süß und auch endlichendlich von den lovebirds - neee, kangoos! - anjeschnitten!
... und cocktails (good old düsseltimes) und schnacken und faul sein und snacken und am elbstrand liegen und ... ach, es war so schööön, dass ihr hier ward!
nochmal und weiterhin und forevaaaa: happy down under love!
... und wenn ich euch dann endlich irgendwann besuche, schaff' ich garantiert einen zuckerbäckerinnenschmuggel!

die textressabackfee S.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Cakepinks ... äh, pops!

oh wunderbare *cakepops*, ihr gehört ja wahrlich zu meinem allerliebsten gebäck! so klein und soooo lecker! (für die nicht-cakepop-kenner: kuchen, zerbröselt und mit creamcheese vermengt, zu kleinen kugeln gerollt und dann am stiel in schoki getaucht - gekühlt und verschlungen!)
aber eins hat mich seit meinem 2. versuch betrübt (warum auch immer es beim 1. mal gut klappte ...): die candymelts wollten nicht so melten - dahinschmelzen - wie ich wollte! ein bisschen zäh wurde die schoki, mit denen die küchlein am stiel umhüllt werden sollten. und jeder pop dauerte eine ewigkeit ... nix mit "den pop in die schoki tauchen und fertig" :(

aber wie macht die godmother of cakepops, bakerella, das nur? in einem video, das die basic-cakepop-herstellung zeigt, sind die candymelts ganz wunderbar flüssig - reintunken, feddich. jahaaa, so könnte ich die auch am fließband herstellen.

was also tun? kokosfett ist die magic zutat! nun ja, ich weiß nicht, ob bakerella das so macht - aber es funktioniert! ein kleines stückchen palmin zu den schmelzenden melts - und schon kann die massencakepopumhüllung starten! (und liebste backschwester j.: die schoki haftet ganz wunderbar am cake und alles wird fest, wie es soll! ;))

das tollste aber: ich kann pops jetzt in jeeeeeder farbe! rot und lila gabs bereits - weil ich bunte candymelts importiert hatte. grün war einen versuch wert: ein bisschen sahne, die (eigentlich nicht fettlösliche) farbe rein - mh, das sah nicht gut aus und wurde auch nicht knackig.
aber: seit der großen NY-auswärts-shopping-sause schlummern candymelt-colors in meiner küche!
und welche sollte ich zuallererst ausprobieren? naaaa, zuckerschnecke j.? si klaro, es gibt natürlich PINKE cakepops! ein paar tropfen farbe zu den weißen melts, vorgehen wie immer = pink umhülen. noch ein bisschen schokiglasur in *classic schokibraun* drübba: pink safari cakepops!
und eins muss man ihnen lassen, egal, wie hässlich oder hübsch sie werden: schmecken tun sie immer fantastisch! (bilder gibts posturlaubum ;))
Zuckerschnute S.

sooo gut:
... cakepops vor dänischem rauputz ;)