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Mittwoch, 2. Februar 2011

Ich ... also ... ich ... ich kann ...

mir fehlen ja selten die worte. und vielleicht liegt es daran, dass man mit schokoverklebtem mund nicht so gut sprechen kann ... aber in diesem fall ... also ... ich ... ich ...
WAAAAAAAAAH, SCHOKOLADENALAAAAAARM!!!
kurz atmen und dann heute von vorne:
wie schon erwähnt - man klickt sich so durch die foodbloggerwelt.
und nicht nur durch die deutschsprachige.
vor allem durch die amerikanische.
da ist kuchenbloggen scheinbar DAS hobby der "stay at home mom of three" und die auswahl ist daher groß. "farmchicks" und "pioneer women", "crazies" und "bakings" und "sweets" ... hübsche sachen machen die. zieht man regelmäßig einiges an zucker ab auch leckeres.
was allerdings bisher genervt hat: die cups und ounces und teaspoons und buttersticks. diese elende umrechnerei! ich KANN mir einfach keine zahlen merken und nein, ich will keine tabellen und ich will nicht immer das kleine schon genug unter fettspritzern leidende schlebbi (=laptop) in der küche haben.
wenn man nun eine schwesta hätte, die regelmäßig in die usa jettete und von dort jeeeedesmal tolle backfeen-geschenke mitbrächte. pah - hättehätte liegt im bette! I HAZ IT! weltbeste schwesta, die mich beschenkt wie jeck, und das nicht etwa nur an weihnachten (auch wenn es da völlig außer kontrolle gerät, hurra :)). ich kann jetzt allerliebstemang mehlige cups und teaspoons und flüssige cups abmessen - ich bin SOWAS von fully equipped:
 
die matrioschkas sind sooo wunderbar, die hat auch Zuckerschwester J. zu weihnachten bekommen. und die tablespoons hat die "genschwesta" der backschwester ebenfalls vom letzten newyork-trip mitgebracht. hast du sie schon benutzt, schätzelein?
ich sie heute zum ersten mal ... alle! und jetzt wieder zurück zum sprachlos: zum WAAAAAAAAAAH, SCHOKOALARMKUCHEN!!!!!
und zu bereits erwähnter "pioneer woman". die gute hat nämlich wohl beizeiten mal den *weltbesten schokokuchen* gepostet. und so manche ami-baking jecke hat ihn aufgegriffen. darla von the bakingdom zum beispiel. und er klang so gut - ich musste ihn auch machen!
zack alle notwendigen cups und anderen dingelchen abgemessen und ran an den schokus!

wie oft gab es diesen blick in die zuckergefüllte schüssel bereits ... ? ;)
das ist nicht nur ein schokokuchen - das ist ein schokokuchen mit einem schokotopping. schokoladus galore. wie Zuckerpuppe J. jetzt sofort sagen wird: chocolicious!!!
und genau so schmeckt er - oh ... ich ... also ....
der durfte nicht mal abkühlen!!! deshalb muss ich auch ein hübsches "nun ist er kalt und es ist tag und er sieht richtig gut aus"-foto nachliefern. pah, wenn er denn dann noch da ist. denn den mann hab ich bereits probieren lassen und er wird morgen vor mir zuhause sein ... ;)

BACKT DEN! DER IST FANTASTISCH!!! (und nein, ich werde hier keine umgerechneten cups liefern, da müssen alle backfeen dieser welt durch ;))

was es übrigens mit den cuppies im hintergrund auf sich hat, klärt sich dann morgen bis übermorgen. ich sag nur: elmo loves you ... :)
sprachlose Schokosüchtige S.

Samstag, 29. Januar 2011

Ist es ein Kuchen? Ist es ein Keks?

... es ist ein BAR!
ja, was ist ein bar? lassen wir cynthia sprechen: "bar cookies haben keine freie form wie all die anderen cookies, die wir machen (> hehe, das klingt nach "und nun machen wir gemeiiiiiinsam gebäck ... zuckersekte? ;) <). stattdessen werden sie in einer backform gebacken und hinterher geschnitten."
ich mag momentan alles, was ich in einer 23x23cm-form backen kann (meist ist es sehr schokoladig, ein brownie zum beispiel ... oder ein gianduja-brownie ... mjam!). und: diese *hazelnut date bars* haben mich bei jedem durchblättern des backbuchs angelacht. weil auf meinem "2010: ich werde 10 trilliarden neue plätzchenrezepte ausprobieren und natürlich schaffe ich das vor weihnachten und na klar, eingekauft habe ich für alle rezepte bereits"-küchentisch noch eine ganze menge zutaten lagern, die dringend verbacken werden wollen, war es also soweit: it's time for date bars!
allerdings mit leichten abwandlungen: die cynthia-rezepte sind gerne seeeehr süß, also gibts weniger zucker. und: in meinem päckchen datteln sind nur 200g früchtchen, also wird mit restlichen getrockneten cranberries auf immerhin 230g früchteanteil aufgestockt (Zuckerpuppe J., kann ich dich, die du gleich gekreischt hast "ich maaaag keine datteln!!!" ein bisschen becircen?). (ich habe auch überlegt, ob ich die datteln komplett durch getrocknete beeren ersetze .. aber die datteln sollten zuerst weg)

zusammengemengt werden also
140g mehl
150 (statt 200)g zucker
125g kalte butter
100g kernige haferflocken
ein bisschen salz und 1/2 tl backpulver
bis alles bröselig wird - ein bisschen mehr als die hälfte wandert als boden (einfach reinpressen!) in die form.

darauf wird eine füllung gestrichen aus
200 (statt 250)g datteln und (einmal ausserlamämg dazu) 30g getrockneten cranberries
70 (statt 100)g zucker
60ml wasser (na, ich glaub, es war ein bisschen mehr)
abgeriebener schale von einer orange
70g gemahlenen haselnüssen >> alles zusammen aufgekocht .. die nüsse sollte erst nach dem aufkochen rein, aber ich kippe gerne alles in die schüssel und bemerke später, dass ich die reihenfolge missachtet habe ... ich glaube, es hat nicht geschadet ;)

jetzt den rest der streuselmasse druff und ca. 25 minuten bei 200° in den ofen (mein neuer freund, das ofenthermometer, regelt das jetzt für mich ;) wobei: so ungenau ist mein ofen nicht mal! liebsten gruß an Zuckerschwester J., deren thermometer und ofenregler mal eben geschmeidige 5o° unterschied haben ... ;)).

mh. so richtig sexy sehen die nicht aus. irgendwie nicht viel anders als ungebacken. nicht lange genug drin gewesen? dann wären sie ja NOCH härter geworden, die bars! lassen sich sehr unwillig schneiden ... sind gar nicht so wundervoll saftig, wie sie bei madame barcomi aussahen (boah, zuckerbäckerin s. hat immer noch nicht gelernt, dass food-styling und realität 2 welten sind! ;)) ... und alles ist sooo zuckrig und bröselig und ... nein. nicht meins. der zuckersüchtige mann vertilgt sie brav stück für stück, begeisterungsjuchzer hab ich aber noch keine gehört.

ein keks ist ein keks, ein kuchen ein kuchen und ein cookie ein cookie. geh mir wech mit bars. "bar" ist donnerstags-reserviert und mit J.'s rhabarber- oder himbeerschnaps zu füllen. prost! :)
Zuckerschnäuzchen S.

Samstag, 8. Januar 2011

Hab ich, hab ich, hab ich ... hab ich!

egal, welches rezept ich grad sehe - die zutaten hab ich eigentlich so gut wie immer da. es war weihnachten: und der einkaufswagen war DEUTLICH größer als jedes rezept. gefühlte 45 plätzchenrezepte wollte ich ausprobieren, ganz so viele hab ich nicht geschafft. und gemahlene nüsse, kokosflocken, schoki ... kann ich ja schlecht zurückgeben (als ob ich das wollte!). na toll, und wenn ich jetzt auch keine weiteren vorräte mehr kaufe, an kochzeitschriften kann ich irgendwie nicht vorbei (erwähnte ich die 4 back- und 2 kochbücher, aus denen ich mich jetzt mal ganz fresh bedienen könnte?) ... und was sehe ich: ein *walnuss-bananen-brot*.

* liebste backschwester Zuckerpuppe, ich möchte mich ausdrücklich entschuldigen - aber ja, ich muss jetzt was mit bananen backen! bitte verzeih mir - ich verspreche 1., dass von den bananas gleich fast nichts zu sehen sein wird und 2.: du nichts davon essen musst! (sie hassthassthasst bananen!) *

also, die zutatenliste: hab ich, hab ich, hab ich ... hab ich!
naja, nicht ganz ausreichend walnüsse, aber juten tach, es sind ja zum beispiel noch ... haselnüsse da! also 2/3 wal, 1/3 hasel (insgesamt 150g).
und es ist ja so viel schoki da, da kann ich ja etwas mehr ... ?! :)
wie man allerdings bei der angabe "3 bananen - ca. 600g" auf die 600g kommen soll, ist mir schleierhaft - ich bin bei 5 (zugegeben: nicht sehr stattlichen exemplaren) mal grad auf knapp 400 gekommen! selbst mit schale keine 600. aber ich kauf jetzt nicht noch eine banane mehr, es wird schon gehen!
geht: zucker (100g + 1päckchen vanillezucker), öl (75ml neutrales) und eier (2) ein paar minuten fluffig schlagen, die bananen reinschnibbeln.
mehl (250g), backpulver (ca. 1 ordentlicher TL), eine prise salz und eine oooordentliche prise zimt mischen, reinsieben. milch (150ml) unterrühren, dann noch gehackte schoki (bei mir waren es ca. 85g) und 2/3 der nüsse untermischen. ab in den gefetteten und gezuckerten kasten, den rest nüsse drauf - und ofenzeit! (umluft: 150°, e-herd 175° vorgeheizt)

mein "brot" (das ist doch selbstbetrug, oder? ;)) war nach gut 53 minuten fertig (holzstäbchentest!) - ein ganz dünnes randstück musste ich schon mal testen.
ja, wie rezept-versprochen seeehr saftig. aber sooo richtig überzeugt bin ich nicht. ich werf das nächste mal wieder gemüse ins brot :)
Zuckerbrotbäckerin S.

Dienstag, 2. November 2010

Weihnachtsgebäck novemberlich

es geht wieder looooos: weihnachtsbäckerei! dran gedacht habe ich ja schon an lauen grillabenden zur sommerzeit ... aber jetzt, wo in allen zeitschriften neue plätzchenrezepte erscheinen (naja ... "neu" ... die eine klaut von der anderen und die andere wärmt irgendwelche basics aus den 70ern auf :o/), darf ich ganz offiziell!

... aber erst, nachdem ich meine schon fast obligatorischen cookies "abgearbeitet" habe. die gehen immer und immer *zack* wieder weg ;)
aber das reicht nicht ... und aus dem cookieberg ...
...wird - "oooaaaah, ich will noch mehr backen!!!" - ein köstliches blech mit *gianduja-brownies*!
wirklich adventlich sind sie nicht, auch wenn sie aus einer weihnachtsrezeptesammlung stammen – aber ganz schön lecker!

wie schon zuckerpuppe J. mehrfach betonte: jedes rezept, das mit "butter und schokolade schmelzen" beginnt, ist ein gutes rezept ;) und genau so geht's los, schoki 100g, butter 100g.
ein bisschen abkühlen lassen und mit 2 eiern, 200g braunem zucker und 100g mehl vermengen. wenn dann noch 100g grob gehackte haselnüsse und 100g gehackter nougat in den teig wandern ... dann kommt eine randvoll gefüllte kuchenform dabei heraus!

... weitere 50g ganze haselnüsse über den teig streuen und ab in den ofen: 25–30 minuten bei 160° (umluft; elektro: 180°)
in der form komplett auskühlen lassen und in würfel schneiden ... jummie!!!
ich habe sie tütchenweise in die lippische heimat exportiert (begleitet von einigen cookies) - und die kläglichen reste hat der schokosüchtige, die allerletzten krümel habe ich vernichtet.

das nächste plätzchen bidde :)
Zuckerschnute S.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Teatime zum Breakfast

"... sie sind nicht so süß wie muffins" – das hätte mir zu denken geben müssen – "und machen trotzdem rundum glücklich!" – also wollte ich sie trotzdem backen!
und bin ... nicht so sehr begeistert.
sonntag morgen, der liebste holt brötchen und ich nehme schnell noch das projekt *scones* in angriff.
cynthia und leila (so langsam sollte man denken, dass ich mal aus einem anderen buch backen könnte – aber ich arbeite mich erstmal weiter durch ;)) haben beide verschiedene scones im angebot. die "nicht so süß"-ankündigung hat mich aber gezwungen, zuerst die chocolate hazelnut scones zu testen (da ist immerhin süüüüße schoki drin! ;)).
ein komischer teig war das ... "das ganze auf die arbeitsfläche kippen und ... in stücke teilen, wie einen kuchen". wie soll ich das machen BEI DIESEM HAUFEN KLEBRIGER MASSE? (meine hände waren inzwischen auch klebrige masse, deshalb keine beweisfotos)
also irgendwie den teig geviertelt und ab aufs blech. hübsch aussehen und duften tun sie, aber ... "sie sind nicht so süß wie muffins!" und das reicht mir nicht!
da scones wohl eigentlich very british und very teatime sind, muss man wohl einfach einen sehr süßen tee dazu trinken ;)
Zuckerschnute S.
...da ruhen sie noch ein bisschen ...
... ehe sie auf dem sunday morning frühstückstisch landen :)