Freitag, 8. Juni 2012

Im Landeanflug!

in letzter zeit habe ich durchaus ab und zu plätzekes gebacken – aber wenig spektakulär. in familie und freundeskreis einer herzallerliebsten freundin wurde fleißig geheiratet und ich habe die kekse dazu geliefert. den klassiker: herz mit initialen und datum. kein hot-blog-stuff also ;) trotzdem schön und backvergnügen!

jetzt aber eine ladung plätzchen nur für mich. oder besser gesagt: nur von mir zu verschenken. an die kollegen. zum abschied, zumindest zum zwischenzeitigen. denn auch, wenn es noch ein bisschen hin ist – der storch hat den flügel schon auf dem "landeklappen ausfahren"-schalter und hamburg bereits anvisiert: im sommer gibt's zuckerbäckernachwuchs! :) der "eure lieblingstextressa macht in sachen mutti"-abschiedsschmerz sollte also mit backwerk versüßt werden.

schande, schande, oder darf ich hormonverstrahlung als entschuldigung nennen? die idee für die kleinen storchentiere kommen von der weiterhin äußerst famosen sweetsugarbelle. allerdings: weil ich keine icecreamcone-ausstecher habe, die ich trimmen könnte, haben bei mir halbierte herzen die keksbasis geliefert ...
und weil die "lackierung" der plätzchen an einem abend passieren musste, habe ich den weißen kopf mit fondant auf den keks gezaubert und nur den schnabel mit icing drangedrömmelt ...
... auge nicht vergessen (der flattermann muss schließlich sein ziel ordentlich anpeilen!) ...
... und eine kleine botschaft (die bin ich als ABC-beauftragte schließlich schuldig!):
das war gestern. und heute der erste tag ohne schreibtisch. was gut ist, denn so eine große plautze macht sich nicht gut unter einer tischplatte. aber: ohne meine zuckerkollegen!!! ihr süßen, vergesst mich nicht – ach, ich komm euch einfach ab und an besuchen. kann ja nicht sein, dass so ein neumensch nur den hamburger schnöselnorden kennenlernt. kiezkind ist die devise!
auf ins (für mich sehr, sehr lange ;)) wochenende!
die zuckerknusprige s. (nein, ich bin nicht von den vielen torten so dick! ;))

Sonntag, 20. Mai 2012

CopacaHamburch

den ersten wilden hochsommeranfall in hamburch hatte ich ja verpasst, weil ich in den dänischen dünen lag ... aber konnte ja schlecht sein, dass es das anfang mai gewesen sein sollte. jey, auf ein neues sommerliches! so schön und sonnig, dass wir unser sektengemüse diesmal mit dem radel eingeholt und auf dem rückweg und dem "guten alten markt" (den wir seit sektenzugehörigkeit vernachlässigen) noch equipment fürs spargel-koma besorgt haben. und ... "ach, ich wollte doch noch was backen ... eigentlich mit rhabarber!" was? noch keine ahnung, aber nehm' ich mal ein kilochen mit ...

was also? hey, 24 grad und damit hochsommer – karibisches jeföööhl! perfektemang: *rhabarber-kokos-küchlein*. oooh, da bietet sich doch auch ganz fabulös der danski-import, die hübschen kleinen kuchenformen zum bebacken an!

wie jedes rhabarberglück ist auch hier die putzerei der anfang von allem ... ca. 450g rhabarber (ungeputzt) brauchts (und bin ich eigentlich die einzige, die rhabarber IMMER abzieht? ich kaaaann diese fäden nicht leiden! und bei mir gibt's die immer, egal, wie zart und jugendlich das obstgemüs' daherkommt ...). und kleingeschnibbelt muss er werden.
förmcheninhalt 2 von 3 kommt auf den herd: *100g kokosraspel, *90g zucker, *2 eiweiß und eine *prise salz mit *2EL wasser in einen topf geben und erhitzen (bloß nicht anbrennen lassen!).
und numero 3, der teig: *175g butter, *125g zucker, *geriebene vanille (oooder auch vanillezucker, aber ich rate ja immer zur gemahlenen vanille aus dem gläschen!) und eine *prise salz ordentlich cremig rühren, dann *200g mehl (gemischt mit *2TL backpulver) und *5EL milch abwechselnd untermengen.
(und bin ich übrigens auch die einzige, die cremig gerührte butter in ihrer geliebten rührschüssel total sexy findet? ich meine, ich hab gestern einen sehr ... na, ich sach mal: interessanten beitrag über menschen gesehen, die ballons (ja, nein, nicht im übertragenen sinne, sondern LUFTballons) totaaaal erotisierend finden ... und so weit würde ich nicht gehen mit der zutat in der schüssel – aber hübsch isse! zutatenfetisch ;))
zeit für schichterei: ein löffelchen teig, eine handvoll (groß oder klein, je nachdem, worin ihr backt) rhababsistückchen und eine kokosmassen-krone ...
funktioniert natürlich auch einwandfrei in muffinförmchen!
ab in den ofen bei 150° (umluft), für ca. 25–30 minuten (am besten zwischendurch mal gucken, ob die kokoskronen eine alufolienhaube brauchen, sonst werden sie arg dunkel) ...

... und da zeigt sich: das dänische förmchen ist überfordert von so viel ofen. oder tropischem klimaeinbruch. oder von meiner etwas großzügigen teilbefüllung ...
guuuut, dass es noch eine ganze ladung stabiler muffin-küchlein gibt!

die sind dann auch glatt mit in unseren "garten" gereist (ja, das ist MEINE kleine wiese am alsterkanal, allerdings erlaube ich sehr gnädig auch anderen, dort zu grillen ;))
und neben der sonnigen wiese bekommen meine kuchenstückchen und -schnittche ab jetzt noch einen ganz besonderen platz: das brettchen, das sich – gewonnen, gewonnen!!! – von der klitzekleinen dani zu mir auf den weg gemacht hat. worte und kuchen – da könnte es wieder regnen, das wär mir toootaaaal egaaaal!!! ;)
hoffe, ihr hattet auch einen zuckersüßsonnigen sonntag!
die sommersprossenbesprenkelte S.

Montag, 7. Mai 2012

Wie soll ich Cremigkeit zerbröseln?

unser blech ist ja in 19 von 20 fällen süß. oder sogar in 99 von 100? irgendwie so ... manchmal, äuuußerst manchmal schafft es aber sogar bei mir was salziges aufs blech. käsefüße wollte ich ja schon immer mal backen ;)
diesmal deshalb: nicht dessert oder kuchentafel, sondern hauptgang - vegetarisch. weshalb mein *spinat-ricotta-kuchen*-vorhaben hier für dänemark bei den 2 männern im urlaubsboot nicht so richtig gut ankommt ... diiiiie haben die nächsten tage ja schon fleischlich durchgeplant: mit spaghotten bollo (und jetzt sagt mir nicht, dass ihr diese bezeichnung für "spaghetti bolognese" auch eklig findet. ich kriege in der agency schon immer einen auf den deckel, wenn ich das wort nur in den mund nehme!), grillfleisch, würstelpfanne ...

gibt's also einen rückblick auf "neulich zwischen den geburtstagskuchenvorbereitungen" - da musste es nämlich mal was herzhaftes sein. und immerhin EINEN mann konnte ich damit trotz "ohne fleisch" beglücken (lag es daran, dass die roten zwiebeln aussahen wie schinken? ;)).
es gab sektenspinat - der wollte verkocht, pah, wat sach ich, verBACKEN werden! praktisch, dass die aktuelle *lecker* von meinem weihnachtswichtel auf dem tisch lag, passte oooptimal und inspiriiiiierend!

erstmal: der mürbeteig (wobei ich da nächstes mal einen anderen machen würde - dieser war mir ein bisschen zu "splitterig" ...): *250g mehl, *1TL salz und *250g kalte butter in flöckchen mit *4-5 eisig kaltem wasser zügig "verteigen" - erst mit dem mixer, dann fluchs mit den händen. ab in den kühlschrank!

dann das "darauf" - in ermangelung von genügend spinat wurden etwa *250g spinat mit derselben menge *lauch ergänzt. den spinato waschen und ein bisschen abtropfen lassen. (ich gestehe: viele viele ... ach, ich behaupte mal frech: die letzten 24 jahre habe ich spinat nur TK und rahmig bereitet. spinat "am stück" kommt bei mir schändlicherweise erst seit unserer gemüsekoop-karriere in den topf).
und gleich schon mal den rest vorbereiten: *2 rote zwiebeln, 2 knoblauchzehen, den lauch, *1/2 bund petersilie ...
... schnibbelnschnibbelnschnibbeln!
jetzt geht's dem spinat an die substanz: zwiebeln und knobi in öl anschwitzen, den spinat reinwerfen - und zusehen, wie er in ein paar minütchen kleiner und kleiner und kleiner wird (da zeigt es sich: spinat überrascht mich eben noch!)
abtropfen lassen und etwas ausdrücken. (ich habe hinterher dann noch den lauch angedünstet.)

die kräutercreme vorbereiten: *75g parmesan reiben, 50g davon mit *200g creme fraiche oder saurer sahne und *2 eigelb verrühren, die abgezuppelten blättchen von *8 stielen thymian (oder etwas getrockneten) und die petersilie dazugeben, mit *salz und *pfeffer würzen.

soooo, endlich wird es backblech'ig: der teig wird parat gemacht! am besten auf backpapier aufs blech, ausbreiten, rand formen, blech für 18-20 minuten in den vorgeheizten ofen (umluft 175°, e-herd 200°).

raus ausm ofen, drübba mit spinat und lauch. und jetzt kommt meine lieblingspassage des rezeptes, muaaahahahaha: *250g CREMIGER ricotta soll üüüüber den kuchen geBRÖÖÖÖSELT werden. ich will ja nicht kleinlich sein ... aber man zeige mir bitte, wie man das maaaacht? ;) ich empfehle für's nächste mal schafskäse, deeeen kann man sicher toll zerbröseln ... versuchen wir also, die cremigkeit irgendwie auf dem blech zu verteilen ;) jetzt noch die kräutercreme drüber, mit dem restlichen parmesan bestreuseln ...
... und zurück ins öfchen für 18-20 minuten.
tadaaaaa:
wirklich jummie! und genau das richtige für ein päuschen zwischen schokocuppies, rhabarberpuddingerei und muffingestreusel.

juuuungs, den gibt's nächstes jahr in dänemark, der ist gebucht! da kommt mir kein schnitzel und keine wurst dazwischen! ha!
lecker abendbütterchen wünscht die S. vom blech (... immer noch SECHS tage urlaub, jeyyy!)

Sonntag, 6. Mai 2012

Suppa Suppamarkt!


urlaubsglück kann ja sooo verschieden sein: sonnesonnesonne im fernen asien oder sturm und ofen im kalten skandinavischen november. jeden tag in eine andere ecke reisen und 1000 eindrücke sammeln oder im totalen faul-urlaubsmodus maximal von couch zu küche robben. kurzer trip in schöne ciddy oder 2 wochen richtung dschungel ... was auch immer, und ob stadt im nachbarland, örtchen auf thailändischer insel oder irgendwo an der ami-westküste: ich muss in den supermarkt!

ich kaufe sogar zuhause gerne ein. nicht shoppen – einfach einkaufen! zucker, butter, mehl (jahaaa, wen hätte das überrascht?) ... und sonst noch was? wenn ich z.b. samstagsabends um halb 9 noch "schnell was vergessenes" besorgen will, schreibt mich der liebste für die nächste stunde ab. weil ich gerne mal zwischen den regalen verschwinde und ja aber doch iiiimmer noch was interessantes finde, ganz egal, ob es sich um meinen stammsupermarkt handelt ... ;)

jetzt bin ich in dänemark. und hier gibt's den HUNDENETTO! und ja, wahrscheinlich bin ich die einzige, die ausflippt, wenn sie eine gewisse neon-leuchtreklame sieht und den fahrer des urlaubsautos nötigt, sooofort auf den supermarktparkplatz einzuschlagen ... aber seit heute kann ich mal wieder sagen: ZU RECHT!
denn suppamarktglückseligkeit und aufgemerkt, herzallerliebste backschwester J.: ich hab für uns eingekauft:
entzückende backförmchen, geblümt, bepunktet, rot und türkis und ... viele!
leider haben die batterien der exta mitgebrachten waage offensichtlich schon im stau hierher aufgegeben, deshalb wird wohl zum sonntagssüß nicht gebacken (mehl- und zuckermengen schüttel ich einfach nich' ausser lameng ...) – aber sich schon mal vorgefreut auf schmackige miniküchlein!

ein weiteres höchstdänisches sonntagssüß wünscht die S. vom blech (im totalen faul-urlaubsmodus ;))

Sonntag, 29. April 2012

Søndag: sød!

in 7,5 stunden kann ja eine menge passieren ... man kann gebäck im ofen verkohlen lassen ... man kann mit viel liebe und hingabe und quasi im fondantkoma tortendeko herstellen ... oder man quält sich in einer karawaaaaane über 452 kilometer ans ferienziel. mannmannmann, so lange hat's noch nie gebraucht, bis wir in den dänischen dünen angekommen sind, aber wir sind auch noch nie im mai gedüst - und da hat offensichtlich eine nation voller danski-fans: die niederländer! ferien :) also, staustaustau, ein tapferer fahrer, drei schlafende mitfahrer (schwesta und schwager, beste reisebegleitung!), kofferraum, dach und dachbox voller zeuch (natürlich hab ich den mixer eingepackt). aber schließlich: da!!!
hallo, kleines häuschen, hallo, gar nicht weit vom strand, und: hallo sonntagssüß! heute bin ich noch voll im "die ersten tage wird nur geschlafen und sonst mal ungefähr gar nichts gemacht"-modus, also gibt's unser "søndag: sød" von der bageri.
ich gebe zu: da beiß ich nicht rein, ich hab an einer nussecke gekaut. trotzdem ein großes lob an den liebsten, der SOLCHE sachen (mir wurde soeben zugetragen, dass es sich um einen frosch handeln soll!) mitbringt! :)
habt einen wundervollen kleinen urlaubssonntag und seid fauuuul!
die nordseeverliebte S.

Donnerstag, 26. April 2012

Ich packe mein Schokoladenpäckchen AUS!


... und ich würde sagen: ich räume aaaaab! :)

die zuckersüße christina von essen is fertich hat  mich mit einem grooooßen schokoladigen paket beglückt. mit auf die reise gingen auch einige weisheiten ... ;) unterschreib ich!
haaach, aber am tollsten ist ja der inhalt ... liebe post, viele rezepte und ein haufen schmackigkeiten, die mit uns am samstag in die dänischen dünen reisen und dort verschmaust werden! :)
*2erlei schokobruch* in weiß und schokobraun ... *schoko-amaranth-crunch* ... *snickers-cookies* (christina, die ess ich auch gerne mal aus einer andern küche! ;)) ...
... und als unschokoladiges *ontop* eine *ananas-tonkabohnen-marmelade* - jetzt komm ich endlich mal der tonkabohne auf die spur, 1000x überall gelesen, nie probiert!
ganz große nummer, liebe tauschpost'lerin! :) (ist eigentlich meiiin päckchen endlich da? bittebitte, lass diesmal nicht wieder mein postpech zugeschlagen haben :o/) und nochmal offiziellen lieben dank an die *postausmeinerküche*ladies für organisatiooone!

die schokobeseelte S.

Mittwoch, 25. April 2012

Ich packe mein Schokoladenpäckchen und ich packe ein ...

jey, es ist postzeit. viel besser noch: SCHOKOLADENpost-zeit!!! denn mit der *post aus meiner küche* der drei damen vom krümelpostamt wurde ein ganzer haufen an schmausbloggern aktiviert, die seit montag leckere päckchen und pakete durch die weltgeschichte schicken. zielort: MJAM! und das liegt ja bekanntermaßen in ganz deutschland (ach, nicht nur da, deeeen kontinent will ich sehen, der kein "mjam" hervorgebracht hätte oder zumindest begrüßen würde!).

mein schoko-tausch-los ist christina von *essen is fertich*. ist es eigentlich zufall, dass da die endungs-"g"-verweigerer zueinandergefunden haben? ich glauuuube nicht! das ist zuckerschicksal. und wir wissen ja, dass es das gibt ...

haaaach, aber was denn nur verschicken? ganz ehrlich - ich bin selbst ein bisschen enttäuscht von mir, weil ich keine grandiösen eigenkreationen eingetütet habe. ich bin ja keine große rezepte-erfinderin, und daran scheitert so mancher post hier auf dem blech: dass ich etwas für köstlich erklärt habe und von nun an dauernd backe und solche nicht-novitäten es aber nicht wirklich nochmal aufs buchstabenblech schaffen ... dazu gehört der *fabulöse schokokuchen* (bei mir immer gerne: -gugl) von den damen des charlottenblogs. der ist einfach zu gut, um nicht gebacken, bestreuselt und nach unna gesendet zu werden ...
also zur nummer 2 - ich kann ja die gugls nicht alleine auf die reise schicken!!!
trommelwirbel ... nein. ganz ehrlich, den darf ich nicht in anspruch nehmen. denn auch, wenn ich die zweite schokoladität bisher nicht präsentiert habe ... hat sie wahrscheinlich jeeeeder vor mir schon mal gemacht: *kalter hund*.

aber ... ja aber ... das soll doch alles auch hüüüübsch sein, und die förmchen, die ich von der backschwester zu weihnachten bekommen habe, mussten doch mal zum einsatz kommen! und das kamen sie schon bei der zutaten-paratstellung:
für meine (mini-)version (na, man hätte fast 2 daraus bekommen - für eine normale kastenform stehen die angaben in klammern) braucht's *200g schoki (sonst 600g - ich habe vollmilch und 70%ige gemischt, ich denke, das kann man machen, wie man lustig ist), *50g kokosfett (150g), *70g schlagsahne (200g), gemahlene vanille, ca. *100g mini-butterkekse (sonst ca. 250g "große").

die schoki wird zusammen mit sahne, vanille und kokosfett geschmolzen und dann mit den minikeksen schichtweise in die form gestapelt .. schichtfürschichtfürschicht ... am ende muss natürlich schoki oben sein und ein bisschen buntes gesprenkel (mir doch wurscht, wenn man den hund eigentlich stürzt und dann der keksboden oben ist, pöh!) :)
normaaaaaalerweise würde jetzt verspachtelt - aber da verSCHICKT wird, wird erstmal verPACKT!
haaach, ich liebe verpacken! ich hab, was das angeht, zwar nur halb soviel genmaterial mitbekommen wie die kölsche schwesta, die diese nummer meiiiisterhaft beherrscht - aber gerne mach ich's doch.

die rezepte notiert ...
... den hund angeleint, äh, verschnürt (und weil's nicht schaden kann, schick ich noch eine schokoladenunabhängige portion glück mit!)
... und die gugl reisefeddich gemacht:
ab geeeeeht sie, die schokopoooost!
und ich möchte ja auuusdrücklich der postfrau danken (die insgeheim bestimmt auch bei "post aus meiner küche" mitgemacht hat!). als ich mit meinem verschnürten päckchen an den schalter kam, meinte sie "oh, schnur ist eigentlich nicht erlaubt - das läuft ja durch maschinen" und ich antwortete schon ganz betrübt aber willig "also, wenn sie glauben, dass es so nicht ankommt (ist es??? bitte, christina, ist es???), dann schnibbeln wir sie ab!". mancher postsadist hätte das ja glatt ungefragt getan, aber sie meinte "nööööö!" und hat stück für stückchen tesa über das bänzel geklebt, auf dass es sich nicht verheddere in den untiefen der posttransporthölle ... machte es nicht hübscher, aber der wille zählt! da hatte sie wohl der schokoduft betört ...

liebe christina, ich hoooooffe, das "verboten" verpackte küchenpäckchen kommt jooot bei dir an und mundet! schööön war sie, die erste runde küchenkuchenpost!

schokofrankierten gruß von der S.

Mittwoch, 18. April 2012

Rhapudding rockt!

jaaa, auch ich bin eine der erklärten rhabarber-liebhaberinnen. aber ehe ich jetzt poetisch von zartrosa stangen und der ersten frühlingsglückseligen begegnung auf dem markt schreibe ... sach ich einfach: rhabarber rockt! :) sobald er da ist, muss er aufs blech! 

irgendwie wehre ich mich immer ein bisschen dagegen, pudding zu verbacken. wobei auch pudding an sich ganz fantastisch ist! unerklärliche küchenabneigungen ... die ich mit der *rhabarber-vanille-tarte* überwunden habe. und das auf allerschmackigste weise.

backen, kochen, kühlen – und dann steht ein köstliches kuchenschnäuzchen auf der tafel!
zuerst: der teig.

*125g kalte butter, *60g puderzucker, *1 ei und *250g mehl erst mit dem mixer, dann per hand zu einem jeschmeidigen teig vermengen – ab in den kühlschrank damit für ein halbes stündchen (oder länger). teig ausrollen und eine gefettete tarteform auskleiden (eine springform von 26cm durchmesser geht auch – vielleicht sogar besser, denn meine tarteform war ein bisschen zu flach für die komplette vanille-rhabarber-nummer). mit einer gabel den boden einmal durchpieken, dann eine schicht backpapier und trockenerbsen zum blindbacken darauf verteilen. etwa 20 minuten im vorgeheizten öfchen (umluft, 200°) plus noch einmal 5-10 minuten ohne erbsen und backpapier. ab zum abkühlen!

denn jetzt kommt: der pudding!
hach ja, da kommt ein tütchen pulver zum einsatz ... das wird vermixt mit *3 EL zucker und *6 EL milch und in *340ml aufgekochte milch eingerührt – 1 minute köcheln lassen und in die tarteform füllen. (wer ein absolut fantastolöööses mutti- oder omi-puddingrezept im angebot hat, zaubert natürlich das in die tarte ... pfff, tütendriss!)
 
kleine abkühlpause, denn jetzt: rockt der rhabarber!
*1 pfund rhabarber schnibbeln, fertig machen fürs bad in *250ml kirschnektar und *75 g zucker, zusammen hochgeköchelt. den rhabarber 3-5 minuten mitkochen, dann herausfischen. *25g stärke mit *5EL wasser glattrühren, den kochenden kirschsaft damit andicken und ab mit dem rhabarber zurück in den topf. nach 10 minuten abkühlpause wandert der rhababsi auf pudding und teig, wird nochmal riiiichtig kalt gestellt ... RHABARBERGLÜÜÜÜCK!!!
... und das auch noch 2 tage später, wenn das rhabarberkompöttchen, das nicht mehr in die tarteform gepasst hat, zum frühstück im joghurt tanzt.
hach, doch noch ein bisschen rhabarberpoesie ... *schmacht* :)

die rhabarberbeglückte S.

Montag, 16. April 2012

Pommes mit Schokofrosting...

oder so ähnlich.
aber von vorn:
früher konnte ich aaaalles mit majo essen. pommes eh. viel majo. geh mir wech mit ketchup, ich will maaaaajo! ich hätte sie aus dem glas löffeln können (mit nutella ging mir das irgendwie nie so ;)) ... ok, das hat sich – wie meine vorliebe für zitrone: früher nuuuuur zitroneneis, aaaalles mit zitrone! heute würde ich gelbe maoams als allerletztes essen, zitroneneis geht nur bei komatösen backofen(draußen!)temperaturen und wenn geriebene zitronenschale in einen kuchen soll, tu ich lieber nur die hälfte rein – geändert. majo auf ei finde ich allerdings immer noch ziemlich großartig. muss aber hauptsächlich an ostern sein. und das gab's natürlich!

aber ... nun stand da noch dieses kleine glas majo im kühlschrank, die zeit der hartgekochten eier aber ist vorbei. und eh ich in ein paar wochen wieder skeptisch vorm kühlschrank stehe und am glas rieche ("ist das noch gut?") und mich nicht recht durchringen kann, zu probieren ("ach, stell' mal wieder rein!") und dann irgendwann beim glasöffnen von einem pelzigen lebewesen begrüßt werde ("mann, wir wollten doch nichts mehr wegschmeißen!") – VERBACK' ich das teufelszeuch!
seit ich frau barcomis backbuch habe, registriere ich mit leichtem innerlichen schütteln das rezept für den *schoko-majo-kuchen* und blättere lieber weiter. aber im grunde ist was dran: was ist majo schon mehr als eigelb und öl (über den rest der zutatenliste schweigen wir mal ... ;))? ist also nicht ganz verkehrt in backwerk ...

also: mutig das buch aufgeklappt lassen und loslegen!

*230ml wasser aufkochen und *30g dunkles kakaopulver darin auflösen – abkühlen lassen. 160ml mayonnaise (mist, jetzt muss ich doch mindestens noch 4 eibrote essen, ganz leer ist das glas noch immer nicht!) einrühren ...
uargh, das ist der teil, vor dem mir doch etwas graute ... aber was soll ich sagen ... ist die majo erstmal drin in der kakaomische, sieht das ganze aus, wie ein harmloser schokokuchenteig ...
... besonders, wenn dann noch der mix aus
*140g mehl, *60g stärke, *200g zucker, *2TL natron und *einer prise salz dazukommt! ein minütchen lang ordentlich verrühren. ab in die muffinförmchen und für ca. 20–23 minuten in den 180° (umluft) vorgeheizten ofen schieben.

also, in einem ersten test – ein cupcake zerschnibbelt mit eis, sahne, erdbeeren und schokostreuseln – überzeugt mich das küchlein noch nicht. aber getoppt mit dem köööööstlichen creamcheese-frosting (da reicht übrigens locker die halbe puderzucker-menge! ;)) und auf dem sonntagssüßen nachgeburtstagskränzchenbuffet sind alle glücklich mit den küchlein (zuckerschnuten, verzeiht, dass ich euch nicht die elementare zutat verraten habe ;))!
kann man machen. aber: ich plädiere trotzdem für NOCH kleinere majo-gläser, damit ich mich ganz auf eibrot konzentrieren kann, ohne hinterher was wegschmeißen oder mirakulösen kuchen backen zu müssen! :)

einen feinen zuckersüßen wochenstart wünscht die S. vom imbiss ... neiiin: blech!