Montag, 16. April 2012

Pommes mit Schokofrosting...

oder so ähnlich.
aber von vorn:
früher konnte ich aaaalles mit majo essen. pommes eh. viel majo. geh mir wech mit ketchup, ich will maaaaajo! ich hätte sie aus dem glas löffeln können (mit nutella ging mir das irgendwie nie so ;)) ... ok, das hat sich – wie meine vorliebe für zitrone: früher nuuuuur zitroneneis, aaaalles mit zitrone! heute würde ich gelbe maoams als allerletztes essen, zitroneneis geht nur bei komatösen backofen(draußen!)temperaturen und wenn geriebene zitronenschale in einen kuchen soll, tu ich lieber nur die hälfte rein – geändert. majo auf ei finde ich allerdings immer noch ziemlich großartig. muss aber hauptsächlich an ostern sein. und das gab's natürlich!

aber ... nun stand da noch dieses kleine glas majo im kühlschrank, die zeit der hartgekochten eier aber ist vorbei. und eh ich in ein paar wochen wieder skeptisch vorm kühlschrank stehe und am glas rieche ("ist das noch gut?") und mich nicht recht durchringen kann, zu probieren ("ach, stell' mal wieder rein!") und dann irgendwann beim glasöffnen von einem pelzigen lebewesen begrüßt werde ("mann, wir wollten doch nichts mehr wegschmeißen!") – VERBACK' ich das teufelszeuch!
seit ich frau barcomis backbuch habe, registriere ich mit leichtem innerlichen schütteln das rezept für den *schoko-majo-kuchen* und blättere lieber weiter. aber im grunde ist was dran: was ist majo schon mehr als eigelb und öl (über den rest der zutatenliste schweigen wir mal ... ;))? ist also nicht ganz verkehrt in backwerk ...

also: mutig das buch aufgeklappt lassen und loslegen!

*230ml wasser aufkochen und *30g dunkles kakaopulver darin auflösen – abkühlen lassen. 160ml mayonnaise (mist, jetzt muss ich doch mindestens noch 4 eibrote essen, ganz leer ist das glas noch immer nicht!) einrühren ...
uargh, das ist der teil, vor dem mir doch etwas graute ... aber was soll ich sagen ... ist die majo erstmal drin in der kakaomische, sieht das ganze aus, wie ein harmloser schokokuchenteig ...
... besonders, wenn dann noch der mix aus
*140g mehl, *60g stärke, *200g zucker, *2TL natron und *einer prise salz dazukommt! ein minütchen lang ordentlich verrühren. ab in die muffinförmchen und für ca. 20–23 minuten in den 180° (umluft) vorgeheizten ofen schieben.

also, in einem ersten test – ein cupcake zerschnibbelt mit eis, sahne, erdbeeren und schokostreuseln – überzeugt mich das küchlein noch nicht. aber getoppt mit dem köööööstlichen creamcheese-frosting (da reicht übrigens locker die halbe puderzucker-menge! ;)) und auf dem sonntagssüßen nachgeburtstagskränzchenbuffet sind alle glücklich mit den küchlein (zuckerschnuten, verzeiht, dass ich euch nicht die elementare zutat verraten habe ;))!
kann man machen. aber: ich plädiere trotzdem für NOCH kleinere majo-gläser, damit ich mich ganz auf eibrot konzentrieren kann, ohne hinterher was wegschmeißen oder mirakulösen kuchen backen zu müssen! :)

einen feinen zuckersüßen wochenstart wünscht die S. vom imbiss ... neiiin: blech!

Dienstag, 10. April 2012

Happy Buttertaaaag to me ...

.. happy schokotaaaag to meeee ...

na, oder doch besser: to you? to the zuckerschnäuzchenkollegen vor allem – denn was MEIN geburtstach, ist EUER kuchengarantietach! :)

natürlich bekomme ich auch allerliebstens gerne kuchen serviert, aber am liebsten tisch ich ihn am geburtstag selbst auf. das ist ehrentagspflicht. und -freude natürlich!

da ich in den letzten tagen ja nun schon fleißig wieder leilas backbuch in der hand hatte (so langsam wird's echt zeit für ihr "noch ein stück"), sollens auch gleich 2 schmackigkeiten daraus werden. eiiigentlich der tolle heidelbeer-tscheesekaaake – den ich ja nun aus mangel an heidelbeeren auch mit gemischtbeeren gemacht hätte. aaaber der liebste hatte sich aus versehen am milchwarenkühlschrank in der gemüsesekte vergriffen und statt quark noch mehr joghurt erwischt. haaaach, und welchen jagen, dazu hatte ich heute keine lust. also auf *beeren-streusel-muffins* umgeschwenkt, dafür hatte ich alles da und so hab ich eine ausweichmöglichkeit für alle nicht-schoko-addicts (wobei mir da keiner in der agency einfällt).

ein fluffiger basic-muffinteig, gepimpt mit gemischten beeren (backschwestaaaa – die machen den teig roooosa!!!!) und getoppt mit haferflocken-streuseltjes ...
... macht 16x güldenes muffinglück! :)
jetzt aber zum bereits erwähnten schoko- und buttertach!
leilas *kärleksmums* hab ich schon mal zu einem hübschen geschirrpinselei-abend im porzellanfräulein aufgetragen – und weil sie soooo schokoladig sind, sindse genau das richtige. und davon 1 ganzes blech voll!
*5 eier mit *320g zucker (und ich muuuuss immer noch einen hauch *geriebene vanille drangeben) hell und schaumig schlagen. *270g mehl mit *1 prise salz, 5EL kakaopulver und *3EL backpulver mischen, unter den teig mengen.
*300ml geschmolzene butter und *200ml wasser (ich finde wasser im kuchen ja immer sehr unsexy ... aber gut).
jap, genau so sähe wohl glückseligkeit aus, wenn man sie schmelzen würde, oder?
den teig auf einem blech verteilen (am besten eine schicht backpapier drunter!) und nun noch mit 200g gehackter schoki krönen – nur dunkle oder nur vollmilch oder ein mix aus dunkler und vollmilch-karamel-schokolade ... mjaaaam!
 ab in den auf 200° aufgeheizten ofen, so für 10-15 minutos. bei mir hat die stäbchenprobe schon nach 11 minuten keine klebrigkeit mehr ans licht gebracht, also raus mit dem freundchen und abkühlen lassen!
wie schrauben wir den schokoladenanteil jetzt noch von 200 auf 400 gramm? mit glasur, biddeschön!!!
dafür *200ml sahne aufkochen, ein wenig *espresso (entweder 2 EL oder wie ich eiskalt ein bisschen espresso-instant-pulver ... gegen 20.00 uhr hatte ich keine lust mehr auf kaffeekochen!) dazu und nochmaaaaal *200g (dunkle) schoki drin schmelzen lassen ...
immer denke ich, das ganze bleibt zu flüssig, aber es wird per-fekt! auf den kuchen gestrichen und mitwasihrwollt bestreuselt ... leila wirft eine handvoll kokosraspeln drübba, ich hätte gerne was mini-schokolinsiges gehabt, aber feine, kleine nonpareilles tun's auch!
yeah, baby!!!!!!
genießt euren schoko- und buttertach und lasst mir vielleicht aber doch ein kleiiines stück mit kerze drauf?
die alte S. vom zelebrationsblech

Montag, 9. April 2012

Beerenversteck und Eier am Stiel

.. das ist dieses jahr meine kücheninterpretation von ostern :)

die *"eier am stiel"*-aktion hatte ich schon unter der woche gestartet, hübscheste "mopsige küken"-cakepops à la bakerella sollten es werden ... aber irgendwie wollten diesmal die candymelts nicht wie ich wollte (das sind temperaturtechnisch echte zicken – wirds zu heiß, werden sie nicht fluffigflüssig sondern zähe masse. ich schätze, da ist eine mikrowelle echt nicht schlecht ... aber: no have!) und ich hatte keine besondere abendgeduld ... also, aaaach, küken – schoko druff und sprinkles und schoki, wie sie mir grad in die hände kamen ... und die grünen sprinkles haben bei den verspeisenden kindern eh für mehr begeisterung gesorgt, weil sie so fabulös färben ;) (und überhaupt: wer will schon küken mit einem genickbiss zur strecke bringen?)
ofenmission 2: ein schmackiger knusperblaubeerkuchen (schon seit knapp 2 jahren von der backenden leila lindholm ins standardrepertoire aufgenommen) für den sonnensonntagsbesuch bei freunden in ihrer kleinen hausbaustelle am ostseenahen lauschigen see ...

einkauf am samstag: es gab selbst am späten nachmittag noch jede menge bioeier (da hatte ich ja schon wieder totale leerräumung erwartet, was mir inzwischen wurscht ist, weil wir unsere eierchen aus der gemüsesekte bekommen), dafür aber eeeechooooooo in der TK-blaubeer-abteilung. hallo? leude, es gibt schokolade und eier zu ostern, da müsst ihr mir doch nicht die heidelbeeren wegkaufen???
also dann eben: ein *gemischtbeerenknusperkuchen*!
und wenn eine zutat nicht ganz so daherkommt wie geplant, wird auch der boden direkt ein anderer: statt haferflockenboden ein schokomürbeteig:
*240g mehl, 2EL dunkles kakaopulver mit 30g puderzucker mischen *150g kalte butter in würfeln dazugeben und mit den händen zerstreuseln. *1 ei und *1/2 EL dazu und schnell zu einem teig vermengen (nicht groß kneten!) – ab in den kühlschrank für mindestens 30 minuten.
eine tarteform mit dem teig auskleiden, den teig mehrfach mit der gabel einpieken und evtl. den rand mit alufolie stabilisieren – für 10 minütchen in den vorgeheizten ofen (175° umluft).
jetzt die beeerenfüllung: *250–300g beeren (ich hatte nun also die TK erdbeer-blaubeer-himbeer-brombeer-mische) mit *200g blaubeermarmelade (auch da geht dann wohl von gemischt- über erdbeer bis him- und brom alles :)) und *1EL balsamicoessig mixen, *2,5 EL speisestärke unterrühren.
und fix noch die streuselung parat machen: *75g butter schmelzen, mit *75g kernigen haferflocken und *100-120g zucker mischen und ein wenig abkühlen lassen.
tarteform raus, beeren einparken, mit haferflockenstreuseln (= versteck) toppen und nochmal aaaaab in den mittigen ofenbereich für ca. 25 minuten.
MJAM! schmeckt natürlich am allerbesten mit einem ordentlich schlach sahne und mit blick auf einen kleinen see und mit der aussicht, noch ein paar eier im garten zu verstecken (und die überzuckerten freundinnennichten und -neffen damit in den wahnsinn zu treiben, muhaahahahaha ;)).
reibt euch die hoffentlich mit österlichen leckereien randvolle plautze und geniiiießt noch ein bisschen osterfrei!
die feiertagsfaule S.

Sonntag, 8. April 2012

Mischen, kneten, backen, bitte!

ja, zu ostern will sich hübsch gemacht sein - der früüühstückstisch zumindest! und dann heißt es statt "waschen, schneiden, legen" (so hat meine omi früher immer ihre "krause" bekommen :)) eben "mischen, kneten, backen"! hefezopf MUSS zu ostern!

jahrelang hab ich dabei auf ein rezept von der mami geschworen - köstlich! letztes jahr war die mami zu ostern hier in hamburch, da durfte es dann ein rezept von sarah wiener sein. und dieses jahr bin ich dann wohl übermütig geworden und hab einfach hefezopf gegoggelt. mh. bin bei steffi von ohhhmhhh gelandet und dachte "aaaach, der sieht einfach aus!" und hab noch letzte woche vor der backschwesta rumgepost: "aaaach, heeeeefeteig, bin ich ja GANZ dicke mit, is mir üüüberhaupt noch niiiiie schief gegangen!"

und nu?

dieses hefe-NICHT-mit-warmer-milch-ansetzen ... das kam mir schon nicht so ganz tutti vor. soooll aber klappen - und "wenn er nicht ganz so aufgeht - auch nicht schlimm!" bei mir also "nicht so schlimm" (heißt "gar nicht aufgegangen" dann "gar nicht schlimm"?).

flechten ... dann wird er schon im ofen explodieren - macht er immer!!!
nein. keine explosion. kein glanz (statt ei wurde diesmal flüssige butter draufgepinselt ... und bei mir musste statt mohn natürlich eine ordentliche handvoll mandeln drübba, die MÜSSEN auf die hefefrisur!). kein ... backglück. irgendwie. ein trauriger zopf. was ist denn nur mit meinem backmojo? ist es mit der backschwesta umgezogen? ist es frühjahrsmüde?

die geschmacksprobe zum morgendlichen ostersüß, zum sonntagsfrühstück. kann ich an dieser stelle  noch ein bisschen glück über das blech streuseln?
jaaaa, schmeeeeckt! :) aber: nächstes jahr dann doch wieder das gute, alti mami-rezept. ich brauche osterfrisur doch ein bisschen fluffiger ...
habt wunderhübsche und monstral schokoladige ostern mit fabulösen kalorienjagderfolgeeeen!
die an diesem wochenende langohrige S.

(und immer gerne: man verrate mir, was ich faaaalsch gemacht habe beim osterbackstyling 2012?!)

Sonntag, 4. März 2012

Willkommen, kleiner ... Keks!

also ich glaube, die zuckerbackwerkzunft muss sich keine sorgen machen – so viele kleine schmusebacken, wie 2012 geboren werden, werden sich die kuchengene wohl ausreichend durchsetzen!
heute ging es wieder an die ostsee, eine kleine, 6 wochen alte kieler sprotte wollte bewundert werden. und haaaach, wer braucht bei so einem anblick noch zucker, butter, streusel? da schwenk ich von schoki um auf speck und würde lieber in so kleine moppelhaxen beißen ... ;) aber weiß man ja vorher nicht, also: kuchentafelversorgung musste zusätzlich zum frischlingswillkommensgeschenk ins gepäck!

weil ich nun wirklich ein schlaftier bin und zwar liebend gerne, aber nicht sonntags morgens um halb 9 backe, wurde eine samstagabendnummer draus ... mit allen tücken. umrechenunfähigkeit z.b. - ich sollte um 21.15 uhr keine rezepte mehr halbieren, das endet böse und mit ein bisschen zu viel ei und damit mehr mehl ... aber der jetzt ins standard-repertoire aufgenommene käsekuchen von letztem sonntag ist trotzdem ganz vielversprechend und mit ein paar himbeeren gepimpt in den ofen gewandert.

da ich ja schon schelte geerntet habe, wenn ich "nur" kuchen aus einer kleinen springform für 4 mitbringe, müssen auch noch ein paar cookies her. *schoko-sniggers-cookies*!
auch wenn ich backbücher und -zeitschriften ohne ende habe, kann ich natürlich an sooolchen heften nicht vorbeigehen ... und nun wurde also seite 58/59 nachgebacken :)
aber auch hier schlägt der späte-stunde-backteufel zu: verdorri – das baaaackpapier is alle! ich muss also tatsächlich den butterpinsel schwingen und die bleche einfetten ... bitte, bitte, cookies, lasst euch nachher brav vom blech spachteln ...
hier köööönnte ja nämlich was leckeres bei rumkommen:
*150g zartbitterschoki und *200g snickers hacken.
die schoki überm wasserbad schmelzen und ein bisschen abkühlen lassen. *125g weiche butter, *175g zucker, *eine prise salz schaumig rühren. erst *1 ei (M), dann die geschmolzene schoki untermixen.
(ich bringe es ja immer kaum übers herz, soooolche schüsseln auszuspülen ...)
*200g mehl, *1 TL backpuler und *1 EL kakao mischen und untermengen, dann 2/3 der sniggers-stückchen drunterheben. ofen auf 150°C (umluft, sonst 175°C), den teig häufchenweise aufs (am besten backpapierbelegte! ;)) blech portionieren, etwas flachdrücken und die restlichen sniggers-stücke drauf verteilen und andrücken. ab in den ofen, für ca. 10 minuten. ich habe immer das gefühl, die cookies sind nach dieser zeit noch viiiel zu weich ... aber erstmal 5 minuten auf dem blech und dann auf dem rost abgekühlt sind sie tippitoppi!
und zum abschluss des abends noch eine kleine bastelstunde ...
damit der kleine "kleine-jonna-welcome-kuchen" auch ein bisschen hübsch präsentiert werden kann! (und das sonntagssüß muss ja auch zelebriert werden!) :)
ein kleines bisschen sonntag ist noch übrig ... macht's euch hübsch und muckelig! ich kraule mir die zucker-randvolle plautze ... :)
süßen gruß von der S. vom blech

Dienstag, 28. Februar 2012

Käse-Sekten-Torte

aaaahhh, die gute, alte, klassische käse-s... was? SEKTENTORTE?
jahaaa, ganz richtig. wobei, stimmt ja nicht ganz, es ist nur ein käse-sekten-"kuchen" geworden, eigentlich sogar nur ein käse-nichts-anderes-kuchen ... aber nach langer back-und-schreib-pause muss ich schließlich was reißen im post-titel! ;)

jetzt aber genauer und weniger kryptisch: käsekuchen mit sekten-quark.

auch das nur spaaaaaß ... seit ein paar wochen sind wir mitglieder in einer "gemüse-sekte" (wie die backschwester sie getauft hat), genauer gesagt: in einer food-koop.
iiiirgendwie durch einen artikel drauf gestoßen, einen link zu einem mediathek-beitrag geklickt, das prinzip für toll gefunden, den passenden "club" für uns in hamburch gesucht und mitgemacht!

die food-koop ist eine art wirtschaftsgemeinschaft, bestehend aus essern und einem bio-bauernhof. der hof pflanzt und erntet hübsch gemüse und getreide, päppelt kühe und zapft entsprechend milch und zaubert käse und joghurt, beliefert die fleischesser mit schwein und rind (fleisch kommt nicht in kuchen und deshalb komm ich mit recht wenig aus, dann aber gerne von "gestreicheltem" tier ... vegetarier, bitte nicht schlagen!). die food-koop'ler zahlen einen festen monatlichen ernteanteil von x euronen, mit dem sie dann anspruch haben auf jeweils x kilo oder gramm gemüse, fleisch, milchprodukte ... und mit diesem geld kann auch der hof fest rechnen, ist also nicht mehr zu 100% auf markt- und hofladen-verkauf angewiesen und teilt das risiko von z.b verhageltem getreide mit den koop'lern.

jede woche "kaufen" wir nun also in unserem koop-keller auf dem kiez ein. und das läuft eben nicht, wie wir supermarktkinder das kennen: "oooh, heute bin ich jeck auf ananas, cordon bleu und eichblattsalat", sondern nach dem motto "es gibt kartoffeln, rote bete, grünkohl, rinderbraten und feldsalat, weil's die saison hergibt – und genau das könnt ihr nach hause tragen!" das heißt auch: wenn's rote bete gibt, sehen wir zu, dass wir was aus roter bete kochen – kochbücher hab ich genug. und wenn nicht mehr allzuviel käse im kellerkühlschrank liegt, nimmt man eben ordentlich mehr quark mit. und backt daraus ...
jaaaaa, *käse-sekten-kuchen*! :)

also ich steh ja auch auf tscheeesekake (die ami-version mit frischkäse, saurer sahne etc.). aber halloooo, wo verbergen sich denn nur all die rezepte für den ganz klassischen omi-käsekuchen? selbst in meinem allerältesten koch- und back-buch habe ich keins gefunden. aber dankenswerterweise in den weiten des netzes ... dieser "heimwehkuchen" sollte es werden!
auf große fahrt richtung ostsee hat sich der sonntagssüße käse-reise-kuchen auch noch gemacht (deshalb etwas unsexy alufoliert), zum ersten besuch in einem kleinen häuschen am see von freunden. das ist im moment noch hauptsächlich baustelle und muss entsprechend verzuckert werden ... aber allein die kleine gartenwiese voller krokanten ist schon sooo vielverprechend!!!
mann, was für denkschleifen heute ... wer hätte gedacht, was alles in einem kleinen unscheinbaren käsekuchen steckt ... :)
fabulös-süße *wieder-da*-grüße von der S. vom blech

Montag, 9. Januar 2012

... und was machen Sie?

noch ein kleiner nachtrag zu gestern und zu weihnachten und zu überhaupt:
 
was sooooonst??? backenbackenbacken! und: eichhörnchen!
eichhörnchen haben sich irgendwie in unsere herzen geschlichen, man weiß nicht so richtig warum. denn "spot auf eichhörnchen" gibt es bei uns, seit vor der agentur eine neue kreatur aufgetaucht ist. soll wohl ein hund sein, ist aber, naja .. nicht wirklich ein hund. anfangs war er sooo unfassbar klein – eine ratte? eine maus? ein ... eichhörnchen? ja, irgendwie sowas muss es sein. inzwischen ist es ein maxi-eichhörnchen. es ist – und war – nie niedlich, aber irgendwie haben wir dann eben unsere liebe zu den eichhörnchen entdeckt. die reiseschwesta findet in der weiten welt natürlich sofoooort etwas, das alle lieben vereint ... backen, hörnchen, tassen und ... aus gegebenem anlass: äpfel!
... und was macht ihr so? :)
eichhörnchenfreundin S.
(da fällt mir ein, dass ich sogar einen eichhörnchenausstecher habe, der noch nie bebacken wurde. muss. bald!)

Sonntag, 8. Januar 2012

La petite pomme oder: Der größte Apfel der Welt

ja was denn nu'? groß oder klein oder dick oder dünn? na, dick eh, wir sind ja hier nicht auf dem schlank-, sondern auf dem backblech! okee, "dick" ist vielleicht übertrieben – sagen wir lieber "zarte speckschicht" :)
und sonst, groß oder klein? das ist die frage ... ich hab da einen apfel zu weihnachten bekommen:
aus dem lippischen gärtchen einer freundin-mama, extra für mich reserviert. welche sorte? keine ahnung. aber es muss irgendeine "little-", "klein-", "mini-" oder "petit-"züchtung sein. denn wenn ich einen der boskops von unserem apfelhof-ausflug danebenlege (übrigens der 4tletzte apfel, der von unseren 20kilo noch auf dem balkon schlummert ... immer noch top in form, und deshalb habe ich auch unser bäumchen um ein weiteres jahr verlängert – jeyyyy, auch 2012 werden wir apfelausflügler sein entweder auf den apfelexpress steigen und selbst ernten ooooder einfach unsere 40 pfund einsammeln) ...
wow!
zugegeben, auch ein monstraler boskop (ca. 280 gramm). aber wie tiny das gartenäpfelein! :)
in den schmusigen apfel-schmand hab ich dann auch nur das monster geschnibbelt – und es tatsächlich wieder nicht geschafft, den kuchen fertig aufs bild zu bannen. war auch zu schnell verschmaust bei der sonntäglichen kuchensause bei freunden, ist aber natürlich trotzdem ein waschechtes sonntagssüß (heut von julie bei mat&mi)!

euch allen einen wundersüßen sonntag und einen schmackigen wochenstart!
das apfelmädchen S.

Freitag, 6. Januar 2012

Alte Zeiten, süße Träume ...

gestern war mal wieder ein happen kunst angesagt – schnell noch in die deichtorhallen, bevor die "Eyes on Paris"-ausstellung vorbei ist (bis zum 8.1. könnt ihr noch, hamburger jungs und deerns!). ein bisschen enttäuscht war ich, weil ich mir noch mehr entzückende alltagsaufnahmen und weniger gebäude gewünscht hätte ... aber trotzdem schön, sie mitgenommen zu haben! sonst wäre ich auch der entzückenden mademoiselle mit ihrem wägelchen avec beaucoup de backwaren nicht begegnet ...
backwaren, bettwaren ... ein bisschen verliebt bin ich in eine bettwäsche der neuen H&M home collection! ich bezweifle allerdings, dass sich der mann zur guten nacht in einen mehlsack stecken lässt (und sei er auch noch so hübsch nostalgisch), also muss ich mir wohl etwas couple-kompatibleres suchen ;)
ein zuckersüßes wochenende euch allen!
la petite S. vom blech

Montag, 2. Januar 2012

Süßestes neues Jahr!

nachdem das letzte jahr so back- und blechlos endete (eigentich war ich für den silvesterabend dessert-beauftragte und wollte schokoverschockte cupcakes im glas machen – aber der mann war krank und wir haben uns mit weniger aufwand in aller muckeligkeit begnügt), muss 2012 zuckriger starten: mit einem süßen gruß an die lieben kollegen. eine halbe portion kitchen sink cookies à la madame barcomi – mit schoki, getrockneten kirschen, haferflocken und kokosschnipseln (nein, keine raspel, schnipsel!) – einmal die buchstabenstempel geschwungen und ein dutzend kekse verpackt: da kann man nichts sagen, zum ersten arbeitstag 2012.
und auch euch allen: ein zuckersüßes 2012!
die zwölfer'backschwesta S.