Posts mit dem Label post aus meiner küche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label post aus meiner küche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 5. Juli 2012

Ein Ofen ist ein Ofen ist ein Ofen?

(und nun endlich: *post aus meiner küche die dritte*!)

ach, so ein käse! also zumindest MEIN ofen ist, was ich will! wenn es sich um plätzchen handelt, kann er eine raketenabschussstation sein (cape canaveral ist ein pup dagegen!), ein himmel voller herzen, ein tiefseeaquarium ... oder ein obstfeld! ich weiß, letztendlich macht erst das icing den keks, aber ohne ofen kann ich ja teig nicht verwandeln.

besonders verlockend finde ich es, offiziell ungesundes gebäck (aber glücklichmachend, nicht zu vergessen!) in äußerlich gesundes zu verwandeln. in gemüse zum beispiel ... hat mit dieser süßen lunchbox schon mal sehr fein funktioniert (die ging an meinen kölschen lieblingsvegetarier – an dieser stelle mal wieder exklusive blechgrüße, bester wolfgangster! :))
da es ja aber nicht gemüsig zugehen soll bei der gerade aktiven postausmeinerküche, sondern beerig, musste ich in die heidel- und erdbeeren steigen, um ein paar zu ernten. diesmal wieder icing statt fondant, und es hat so hübsch geklappt, dass ich doch häufiger mal wieder den spritzbeutel statt den ausrollknüppel schwingen werde, wenn es um plätzchendekorationierung geht (und es sich nicht um mengen in hochzeitsgesellschaftsgröße handelt ;)).
besonders in die erdbeeren bin ich ein bisschen verliiiiebt ...
irgendjemand vitaminmangel? dann ab ans blech, ihr zuckerschnuten!
die obstsüchtige S.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Zwei Linzer aus Hamburch

und noch dazu: *post aus meiner küche die zweite*!

wenn ich sowas sage, fühle ich mich ja immer besonders alt, aber: haaaach, das waren noch zeiten, als wir nur drei sender (plus einen vierten mit ganz viel schnee) hatten ... man sich über bommel, das meerschweinchen in der mitgeheirateten familie gefreut hat, bei den guldenburgs die adelstochter mit dem sohn des knechtes (oder war das irgendwie andersrum und auch eigentlich der fahrer?) im pferdestall geshakert hat und die stimme aus der praktikerwerbung noch keine werbung sondern den nachbarn bei den wiecherts von nebenan gemacht hat ...

aber ja, ich gebe zu: das "haaaach" ist reine verklärung. spätestens seit neulich auf einem öffentlichrechtlichen spartensender (wobei ich finde, dass ZDFneo das "sparte" zu unrecht trägt – ein sender, den ich sehrsehr mag!) "ein heim für tiere" auf dem schirm erschien. der vorspann war ja noch toll, aber dann ... gott, war das laaaangweilig! bin ich so reizüberflutet oder viel-sender-verstrahlt oder ... einfach wirklich alt?

egal – bei der bäckerei für die postausmeinerküche konnte ich trotzdem nicht anders, als dauernd an die "zwei münchner in hamburg" zu denken. weil ich linzer gemacht hab, *linzer törtchen*. naja, und das in hamburch. und deshalb werde ich wohl die nächsten wochen diesen ohrwurm nicht mehr los ... aaaach, ein bisschen schön isses aber doch ;)

aber zum gebäck:
etwas beeriges, das die post übersteht. ich finde eingemachtes ja auch so hübsch, aber ich bin doch ein ofenmädchen. und das verprechen, dass so eine kleine linzer "torte" (na, es ist doch wirklich eher ein "küchlein") besonders gut sowieso erst nach taaaagen schmeckt, finde ich für diese aktion äußerst ... na, vielversprechend eben :)

her also mit 3 kleinen tarteförmchen (oder einer großen springform, dann bidde einmal die zutaten verdoppeln) und erstmal den teig schnitzen:
*125g mehl, *125g gemahlene mandeln, *75g zucker, *100g kalte butter, eine prise *salz, etwas *zimt und *2 eigelbe zusammenkneten und für mindestens 30 minütchen in den kühlschrank schicken.

jetzt das *marmelääädchen wählen – ich würde sagen: alles, was ihr wollt! bei mir gabs einmal erdbeer, einmal heidelbeer (pro törtchen so knappe *50g). wie original "linzer" das ist? keiiine ahnung ... aber es passte einfach ganz fantastisch in mein erdbeer-blaubeer-postkonzept ;)
ofen vorheizen – 160° bei umluft, 180° beim elektrobabe. den teig in die gefetteten förmchen platzieren, einen hübschen rand bauen ...
und die marmelade auf das teigbettchen streichen.
aus dem restlichen teig ein paar streifen radeln, pro törtchen ein schmuckes gitter auslegen und das flechtwerk mit *etwas eigelb bestreichen.
und jetzt: röstet, ihr linzer!
... für etwa 18–20 minuten – dann ist zeit, *ein paar mandelblättchen aufzustreuseln. und wieder ab ins warme für nochmal 15–20 minuten.
nach dem abkühlen sollen die kleinen tortenfreunde mindestens 2 tage in alufolie gewickelt ruhen und danach uuumso besser schmecken. aber wie kriege ich das raus? der liebste hat kein verständnis für kuchenwartezeiten und hat 1 von 3 törtlein sofort verspachtelt. liebe postausmeinerküche-tausch-jutta, war die post langsam genug und hattest du erstmal mit den hand-pies zu tun, so dass du den "wartegeschmack" erkunden konntest?

ach, die backen wir einfach nochmaaaaal!
... und wie gesagt: der vorspann macht trotzdem noch ein bisschen spaaaaß ;)
die fernsehbekloppte und backverliebte S.

Dienstag, 3. Juli 2012

Very toll, very süß, very ... berry!


oder auch: *post aus meiner küche die erste*!

eine meiner geheimen phantasien ist es ja, ein postauto zu klauen. oder meinetwegen auch ein postfahrrad (ich bin ja eher die raumgleiter-beauftragte und weniger heiß drauß, am autosteuer zu sitzen). ab um die ecke und aaaaalle briefe aufreißen (wobei ich natürlich rechnungen, richterliche anordnungen und erpresserische drohungen sofort aussortieren würde). jaaaa! vorteil beim PS-stärkeren gefährt wäre natürlich die pakeeeetpost. und keine sorge, ihr kriegt ja alles wieder – ich will nur mal gucken, gar nicht groß anfassen.

wobei ... wenn ihr pech habt, fällt mein postraub in eine akute postausmeinerküche-verschickungsphase! dann werde ich mich nämlich sooofort auf alles stürzen, was auch nur annähernd leckeren inhalt vermuten lässt. öffnen, mindestens probieren, wenn nicht aufessen ... und dann so tun, als wäre niiiichts gewesen, muaaahahahaha!
da meine kriminelle zukunft aber noch in planung ist und ich niemandem so viel zuckrige niederträchtigkeit wie mir selbst zutraue (wobei ich tatsächlich schon menschen getroffen habe, die von ähnlich schmutzigen paketbotenüberfallkommandos träumen!), ist mein päckchen an jutta von kreativfieber heiiiil angekommen, jey!

dreimal süß ist drin, dreimal gebacken. und weil das päckchen leider ein bisschen spät angekommen ist, hoffe ich, dass das gebackene noch schmackig ist ...
süß zum ersten: *hand pies* à la martha stewart, gefüllt mit erd- und heidelberries.

also hands up, baby und ran an den teig (reicht für etwa 20 minipies)! (bei einem ami-rezept müssen natürlich meine kleinen amerikoooonischen backfreunde zum einsatz kommen ...)
*3 cups (=360g) mehl, *1/4 TL natron, *1 TL backpulver und *1/2 TL salz vermengen (wer mag, mixt noch etwas geriebene zitronenschale dazu, aber ich  bin ja nicht sooo der lemon-fan) und parat stellen.
*1/2 cup (=115g butter) mit *1 cup (=225g) zucker fluffig hell aufmixen, *1 ei dazu, *3 ounces (=85g) frischkäse, *2–3 EL buttermilch (wobei es da sicher auch aufgerührter joghurt tut) und *1 TL vanilleextrakt dazu, schließlich die trockenen zutaten von vorhin druntermischen. ab in den kühlschrank, mindestens ein stündchen!

jetzt her mit dem 10cm-ausstecher und kreise ausgestanzt! beim ersten ausrollen war der teig sehr krabitzig und klebrig. aber nur ein bisschen mehl dazu und schon war er ganz wunderbar willig! die teigkreise auf backpapier transporten, die ränder mit etwas wasser bepinseln und füllen – mit was ihr wollt! bei mir gabs jeweils *1 TL marmelade plus *1 TL geschnibbelte frucht ...
... martha the haushalts-goddess schlägt getrocknete und eingemachte früchte vor, die sie mit vanille und etwas zitronenschale aufkocht ... und ich würde vermuten, dass auch schokoladiges in so einem täschli gaaaanz schön rocken kann!

zuklappen, die ränder festdrücken (und zwar ordentlich, am besten noch mit forkiger gabelunterstüzuung, denn die pies gehen im ofen ordentlich auf!) und mindestens 30 minuten tiefkühlen (ein päuschen im kühlschrank tut's notfalls aber auch).
ofen auf ca. 180° vorheizen (ich backe umluftig, also evtl. anpassen!), die teigtäschlein aufs backpapierbelegte blech verteilen, mit *1 leicht aufgeschlagenen eiweiß bepinseln und mit *etwas zucker bestreuseln ... in 20–25 minuten sind sie LECKER! :)
so, wer ruft jetzt ein picknick aus, damit ich weitere pies backen kann, baby?
die S. von der taschen-kann-man-nie-genug-haben-front.

süßes PS: jutta selbst und ihre post waren viiiiel schneller – ihr flotter beeren-dreier hat mich lääängst erreicht. hehe, auch dreimal: dreimal im glas!
joghurt-waldbeer-kuchen im glas, eine maaaaarmelade – erdbeer mit orangenhaube – und eine duuuuuolade, erdbeer mit weißer schoki. jummie, allersüüüßesten dank!!!

Freitag, 29. Juni 2012

Sorry, Mr. Postman!


ich bin ja nicht so richtig dicke mit der post. gerne sind briefe an mich schon zurück an den absender gegangen, weil angeblich die adresse nicht stimmte – aber alles richtig war. immer wieder bezichtige ich den paketlieferdienst, gar nicht erst bei mir zu klingeln, sondern die "sie haben post"-benachrichtigungskarte gleich an die haustür kleben. und ab und zu ist von mir verschickte glücks- oder herzensliebespost auf nimmerwiedersehen in den dunklen kanälen der posterei verschollen ...
momentan muss ich aber sagen: freundlicher, auch nach 10kg in den 3. altbau-stock schleppen noch lächelnder paketmann: verzeih mir! dass ich du soviel schleppen musst (es gibt phasen im leben, da bestellt man einfach verdorri viele dinge), du tatsächlich immer die 53 stufen laufen musst, weil ich meistens zu hause bin. und: weil du nicht mal etwas abbekommst von den schmackigkeiten, die hoffentlich gaaanz bald hier eintreffen. es ist wieder postausmeinerküche-zeit, hurraaaaa :)

gerührt, gebacken, aufgehübscht und verschickt hab ich an meine zuckertauschpartnerin jutta (liebe jutta, leider einen tag später als angekündigt, aber hoooofentlich noch pünktlich zum wochenende!) ...
und jetzt setze ich schwer darauf, dass ich das loblied auf meinen postman nicht verfrüht angestimmt habe. meistens kommt er so gegen halb 10 ... na? na? na? wo bleiiibst du denn?
erwartungsfreudige grüße von der S.

Donnerstag, 26. April 2012

Ich packe mein Schokoladenpäckchen AUS!


... und ich würde sagen: ich räume aaaaab! :)

die zuckersüße christina von essen is fertich hat  mich mit einem grooooßen schokoladigen paket beglückt. mit auf die reise gingen auch einige weisheiten ... ;) unterschreib ich!
haaach, aber am tollsten ist ja der inhalt ... liebe post, viele rezepte und ein haufen schmackigkeiten, die mit uns am samstag in die dänischen dünen reisen und dort verschmaust werden! :)
*2erlei schokobruch* in weiß und schokobraun ... *schoko-amaranth-crunch* ... *snickers-cookies* (christina, die ess ich auch gerne mal aus einer andern küche! ;)) ...
... und als unschokoladiges *ontop* eine *ananas-tonkabohnen-marmelade* - jetzt komm ich endlich mal der tonkabohne auf die spur, 1000x überall gelesen, nie probiert!
ganz große nummer, liebe tauschpost'lerin! :) (ist eigentlich meiiin päckchen endlich da? bittebitte, lass diesmal nicht wieder mein postpech zugeschlagen haben :o/) und nochmal offiziellen lieben dank an die *postausmeinerküche*ladies für organisatiooone!

die schokobeseelte S.

Mittwoch, 25. April 2012

Ich packe mein Schokoladenpäckchen und ich packe ein ...

jey, es ist postzeit. viel besser noch: SCHOKOLADENpost-zeit!!! denn mit der *post aus meiner küche* der drei damen vom krümelpostamt wurde ein ganzer haufen an schmausbloggern aktiviert, die seit montag leckere päckchen und pakete durch die weltgeschichte schicken. zielort: MJAM! und das liegt ja bekanntermaßen in ganz deutschland (ach, nicht nur da, deeeen kontinent will ich sehen, der kein "mjam" hervorgebracht hätte oder zumindest begrüßen würde!).

mein schoko-tausch-los ist christina von *essen is fertich*. ist es eigentlich zufall, dass da die endungs-"g"-verweigerer zueinandergefunden haben? ich glauuuube nicht! das ist zuckerschicksal. und wir wissen ja, dass es das gibt ...

haaaach, aber was denn nur verschicken? ganz ehrlich - ich bin selbst ein bisschen enttäuscht von mir, weil ich keine grandiösen eigenkreationen eingetütet habe. ich bin ja keine große rezepte-erfinderin, und daran scheitert so mancher post hier auf dem blech: dass ich etwas für köstlich erklärt habe und von nun an dauernd backe und solche nicht-novitäten es aber nicht wirklich nochmal aufs buchstabenblech schaffen ... dazu gehört der *fabulöse schokokuchen* (bei mir immer gerne: -gugl) von den damen des charlottenblogs. der ist einfach zu gut, um nicht gebacken, bestreuselt und nach unna gesendet zu werden ...
also zur nummer 2 - ich kann ja die gugls nicht alleine auf die reise schicken!!!
trommelwirbel ... nein. ganz ehrlich, den darf ich nicht in anspruch nehmen. denn auch, wenn ich die zweite schokoladität bisher nicht präsentiert habe ... hat sie wahrscheinlich jeeeeder vor mir schon mal gemacht: *kalter hund*.

aber ... ja aber ... das soll doch alles auch hüüüübsch sein, und die förmchen, die ich von der backschwester zu weihnachten bekommen habe, mussten doch mal zum einsatz kommen! und das kamen sie schon bei der zutaten-paratstellung:
für meine (mini-)version (na, man hätte fast 2 daraus bekommen - für eine normale kastenform stehen die angaben in klammern) braucht's *200g schoki (sonst 600g - ich habe vollmilch und 70%ige gemischt, ich denke, das kann man machen, wie man lustig ist), *50g kokosfett (150g), *70g schlagsahne (200g), gemahlene vanille, ca. *100g mini-butterkekse (sonst ca. 250g "große").

die schoki wird zusammen mit sahne, vanille und kokosfett geschmolzen und dann mit den minikeksen schichtweise in die form gestapelt .. schichtfürschichtfürschicht ... am ende muss natürlich schoki oben sein und ein bisschen buntes gesprenkel (mir doch wurscht, wenn man den hund eigentlich stürzt und dann der keksboden oben ist, pöh!) :)
normaaaaaalerweise würde jetzt verspachtelt - aber da verSCHICKT wird, wird erstmal verPACKT!
haaach, ich liebe verpacken! ich hab, was das angeht, zwar nur halb soviel genmaterial mitbekommen wie die kölsche schwesta, die diese nummer meiiiisterhaft beherrscht - aber gerne mach ich's doch.

die rezepte notiert ...
... den hund angeleint, äh, verschnürt (und weil's nicht schaden kann, schick ich noch eine schokoladenunabhängige portion glück mit!)
... und die gugl reisefeddich gemacht:
ab geeeeeht sie, die schokopoooost!
und ich möchte ja auuusdrücklich der postfrau danken (die insgeheim bestimmt auch bei "post aus meiner küche" mitgemacht hat!). als ich mit meinem verschnürten päckchen an den schalter kam, meinte sie "oh, schnur ist eigentlich nicht erlaubt - das läuft ja durch maschinen" und ich antwortete schon ganz betrübt aber willig "also, wenn sie glauben, dass es so nicht ankommt (ist es??? bitte, christina, ist es???), dann schnibbeln wir sie ab!". mancher postsadist hätte das ja glatt ungefragt getan, aber sie meinte "nööööö!" und hat stück für stückchen tesa über das bänzel geklebt, auf dass es sich nicht verheddere in den untiefen der posttransporthölle ... machte es nicht hübscher, aber der wille zählt! da hatte sie wohl der schokoduft betört ...

liebe christina, ich hoooooffe, das "verboten" verpackte küchenpäckchen kommt jooot bei dir an und mundet! schööön war sie, die erste runde küchenkuchenpost!

schokofrankierten gruß von der S.