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Sonntag, 24. Juni 2012

Häschen in der ... Plautze!

meine rede: um den backnachwuchs 2012 müssen wir uns keine sorgen machen. sooo viele kleine zuckerschnäuzchen auf dem weg ... oder: kleine hasen! denn während manche muddi minigiraffen zur babyparty bevorzugt :) muss es bei der anderen karnickeldeko sein. fand ich. hab ich mal gemacht. und sie hat sich gefreut!

wieder einmal mein lieblingsdreikampf "backen, dekorationieren, erfreuen". natürlich streng nach reigenfolge:
wieder einmal bin ich ein bisschen kurz vor knapp und bevorzuge daher meinen freund, den (das?!) fondant als basis für weitere kleinigkeitsdetails ...
was ich niemals lieben werde: icing anrühren. icing einfärben. ach, wenn ich dafür doch einen sklaven hätte oder weeeenigstens eine pan-tau-ähnliche zauberhandperformance, die mir in superspeed die zuckermalfarbe im gewünschten farbton parat macht. denn was ich will, krieg ich gerne mal nicht (und das gilt erst recht für "schnell noch am abend"). schwarz ist ja so ein "willeroderwillernich"-farbkandidat – und jetzt auch noch rot??? mann eyyyyy! rot-grau-weiß sollte doch das babyparty-farbschema sein ... gut, schmuggeln sich also nun rosa-benaste und -beohrte hasen dazu ...
ein aufmarsch rein grauer konfetti-minikarnickel sichert ja die selbstauferlegte farbpflicht. und verpackt und verschnürt und im frühstücksambiente angekommen fällt die kleine couleur-verwirrung doch gar nicht auf ;)
also, kleiner hase, bleib du mal noch hübsch die angesetzten wochen in deiner muckeligen "grube". und dann gibt's für dich und mama bestimmt das ein oder andere nachmittagsplauschgebäck ...
oh – und: sonntagssüß! :)
einen knusprig-glücklichen sonntag wünscht die S.!

Sonntag, 20. Mai 2012

CopacaHamburch

den ersten wilden hochsommeranfall in hamburch hatte ich ja verpasst, weil ich in den dänischen dünen lag ... aber konnte ja schlecht sein, dass es das anfang mai gewesen sein sollte. jey, auf ein neues sommerliches! so schön und sonnig, dass wir unser sektengemüse diesmal mit dem radel eingeholt und auf dem rückweg und dem "guten alten markt" (den wir seit sektenzugehörigkeit vernachlässigen) noch equipment fürs spargel-koma besorgt haben. und ... "ach, ich wollte doch noch was backen ... eigentlich mit rhabarber!" was? noch keine ahnung, aber nehm' ich mal ein kilochen mit ...

was also? hey, 24 grad und damit hochsommer – karibisches jeföööhl! perfektemang: *rhabarber-kokos-küchlein*. oooh, da bietet sich doch auch ganz fabulös der danski-import, die hübschen kleinen kuchenformen zum bebacken an!

wie jedes rhabarberglück ist auch hier die putzerei der anfang von allem ... ca. 450g rhabarber (ungeputzt) brauchts (und bin ich eigentlich die einzige, die rhabarber IMMER abzieht? ich kaaaann diese fäden nicht leiden! und bei mir gibt's die immer, egal, wie zart und jugendlich das obstgemüs' daherkommt ...). und kleingeschnibbelt muss er werden.
förmcheninhalt 2 von 3 kommt auf den herd: *100g kokosraspel, *90g zucker, *2 eiweiß und eine *prise salz mit *2EL wasser in einen topf geben und erhitzen (bloß nicht anbrennen lassen!).
und numero 3, der teig: *175g butter, *125g zucker, *geriebene vanille (oooder auch vanillezucker, aber ich rate ja immer zur gemahlenen vanille aus dem gläschen!) und eine *prise salz ordentlich cremig rühren, dann *200g mehl (gemischt mit *2TL backpulver) und *5EL milch abwechselnd untermengen.
(und bin ich übrigens auch die einzige, die cremig gerührte butter in ihrer geliebten rührschüssel total sexy findet? ich meine, ich hab gestern einen sehr ... na, ich sach mal: interessanten beitrag über menschen gesehen, die ballons (ja, nein, nicht im übertragenen sinne, sondern LUFTballons) totaaaal erotisierend finden ... und so weit würde ich nicht gehen mit der zutat in der schüssel – aber hübsch isse! zutatenfetisch ;))
zeit für schichterei: ein löffelchen teig, eine handvoll (groß oder klein, je nachdem, worin ihr backt) rhababsistückchen und eine kokosmassen-krone ...
funktioniert natürlich auch einwandfrei in muffinförmchen!
ab in den ofen bei 150° (umluft), für ca. 25–30 minuten (am besten zwischendurch mal gucken, ob die kokoskronen eine alufolienhaube brauchen, sonst werden sie arg dunkel) ...

... und da zeigt sich: das dänische förmchen ist überfordert von so viel ofen. oder tropischem klimaeinbruch. oder von meiner etwas großzügigen teilbefüllung ...
guuuut, dass es noch eine ganze ladung stabiler muffin-küchlein gibt!

die sind dann auch glatt mit in unseren "garten" gereist (ja, das ist MEINE kleine wiese am alsterkanal, allerdings erlaube ich sehr gnädig auch anderen, dort zu grillen ;))
und neben der sonnigen wiese bekommen meine kuchenstückchen und -schnittche ab jetzt noch einen ganz besonderen platz: das brettchen, das sich – gewonnen, gewonnen!!! – von der klitzekleinen dani zu mir auf den weg gemacht hat. worte und kuchen – da könnte es wieder regnen, das wär mir toootaaaal egaaaal!!! ;)
hoffe, ihr hattet auch einen zuckersüßsonnigen sonntag!
die sommersprossenbesprenkelte S.

Sonntag, 6. Mai 2012

Suppa Suppamarkt!


urlaubsglück kann ja sooo verschieden sein: sonnesonnesonne im fernen asien oder sturm und ofen im kalten skandinavischen november. jeden tag in eine andere ecke reisen und 1000 eindrücke sammeln oder im totalen faul-urlaubsmodus maximal von couch zu küche robben. kurzer trip in schöne ciddy oder 2 wochen richtung dschungel ... was auch immer, und ob stadt im nachbarland, örtchen auf thailändischer insel oder irgendwo an der ami-westküste: ich muss in den supermarkt!

ich kaufe sogar zuhause gerne ein. nicht shoppen – einfach einkaufen! zucker, butter, mehl (jahaaa, wen hätte das überrascht?) ... und sonst noch was? wenn ich z.b. samstagsabends um halb 9 noch "schnell was vergessenes" besorgen will, schreibt mich der liebste für die nächste stunde ab. weil ich gerne mal zwischen den regalen verschwinde und ja aber doch iiiimmer noch was interessantes finde, ganz egal, ob es sich um meinen stammsupermarkt handelt ... ;)

jetzt bin ich in dänemark. und hier gibt's den HUNDENETTO! und ja, wahrscheinlich bin ich die einzige, die ausflippt, wenn sie eine gewisse neon-leuchtreklame sieht und den fahrer des urlaubsautos nötigt, sooofort auf den supermarktparkplatz einzuschlagen ... aber seit heute kann ich mal wieder sagen: ZU RECHT!
denn suppamarktglückseligkeit und aufgemerkt, herzallerliebste backschwester J.: ich hab für uns eingekauft:
entzückende backförmchen, geblümt, bepunktet, rot und türkis und ... viele!
leider haben die batterien der exta mitgebrachten waage offensichtlich schon im stau hierher aufgegeben, deshalb wird wohl zum sonntagssüß nicht gebacken (mehl- und zuckermengen schüttel ich einfach nich' ausser lameng ...) – aber sich schon mal vorgefreut auf schmackige miniküchlein!

ein weiteres höchstdänisches sonntagssüß wünscht die S. vom blech (im totalen faul-urlaubsmodus ;))

Sonntag, 29. April 2012

Søndag: sød!

in 7,5 stunden kann ja eine menge passieren ... man kann gebäck im ofen verkohlen lassen ... man kann mit viel liebe und hingabe und quasi im fondantkoma tortendeko herstellen ... oder man quält sich in einer karawaaaaane über 452 kilometer ans ferienziel. mannmannmann, so lange hat's noch nie gebraucht, bis wir in den dänischen dünen angekommen sind, aber wir sind auch noch nie im mai gedüst - und da hat offensichtlich eine nation voller danski-fans: die niederländer! ferien :) also, staustaustau, ein tapferer fahrer, drei schlafende mitfahrer (schwesta und schwager, beste reisebegleitung!), kofferraum, dach und dachbox voller zeuch (natürlich hab ich den mixer eingepackt). aber schließlich: da!!!
hallo, kleines häuschen, hallo, gar nicht weit vom strand, und: hallo sonntagssüß! heute bin ich noch voll im "die ersten tage wird nur geschlafen und sonst mal ungefähr gar nichts gemacht"-modus, also gibt's unser "søndag: sød" von der bageri.
ich gebe zu: da beiß ich nicht rein, ich hab an einer nussecke gekaut. trotzdem ein großes lob an den liebsten, der SOLCHE sachen (mir wurde soeben zugetragen, dass es sich um einen frosch handeln soll!) mitbringt! :)
habt einen wundervollen kleinen urlaubssonntag und seid fauuuul!
die nordseeverliebte S.

Montag, 16. April 2012

Pommes mit Schokofrosting...

oder so ähnlich.
aber von vorn:
früher konnte ich aaaalles mit majo essen. pommes eh. viel majo. geh mir wech mit ketchup, ich will maaaaajo! ich hätte sie aus dem glas löffeln können (mit nutella ging mir das irgendwie nie so ;)) ... ok, das hat sich – wie meine vorliebe für zitrone: früher nuuuuur zitroneneis, aaaalles mit zitrone! heute würde ich gelbe maoams als allerletztes essen, zitroneneis geht nur bei komatösen backofen(draußen!)temperaturen und wenn geriebene zitronenschale in einen kuchen soll, tu ich lieber nur die hälfte rein – geändert. majo auf ei finde ich allerdings immer noch ziemlich großartig. muss aber hauptsächlich an ostern sein. und das gab's natürlich!

aber ... nun stand da noch dieses kleine glas majo im kühlschrank, die zeit der hartgekochten eier aber ist vorbei. und eh ich in ein paar wochen wieder skeptisch vorm kühlschrank stehe und am glas rieche ("ist das noch gut?") und mich nicht recht durchringen kann, zu probieren ("ach, stell' mal wieder rein!") und dann irgendwann beim glasöffnen von einem pelzigen lebewesen begrüßt werde ("mann, wir wollten doch nichts mehr wegschmeißen!") – VERBACK' ich das teufelszeuch!
seit ich frau barcomis backbuch habe, registriere ich mit leichtem innerlichen schütteln das rezept für den *schoko-majo-kuchen* und blättere lieber weiter. aber im grunde ist was dran: was ist majo schon mehr als eigelb und öl (über den rest der zutatenliste schweigen wir mal ... ;))? ist also nicht ganz verkehrt in backwerk ...

also: mutig das buch aufgeklappt lassen und loslegen!

*230ml wasser aufkochen und *30g dunkles kakaopulver darin auflösen – abkühlen lassen. 160ml mayonnaise (mist, jetzt muss ich doch mindestens noch 4 eibrote essen, ganz leer ist das glas noch immer nicht!) einrühren ...
uargh, das ist der teil, vor dem mir doch etwas graute ... aber was soll ich sagen ... ist die majo erstmal drin in der kakaomische, sieht das ganze aus, wie ein harmloser schokokuchenteig ...
... besonders, wenn dann noch der mix aus
*140g mehl, *60g stärke, *200g zucker, *2TL natron und *einer prise salz dazukommt! ein minütchen lang ordentlich verrühren. ab in die muffinförmchen und für ca. 20–23 minuten in den 180° (umluft) vorgeheizten ofen schieben.

also, in einem ersten test – ein cupcake zerschnibbelt mit eis, sahne, erdbeeren und schokostreuseln – überzeugt mich das küchlein noch nicht. aber getoppt mit dem köööööstlichen creamcheese-frosting (da reicht übrigens locker die halbe puderzucker-menge! ;)) und auf dem sonntagssüßen nachgeburtstagskränzchenbuffet sind alle glücklich mit den küchlein (zuckerschnuten, verzeiht, dass ich euch nicht die elementare zutat verraten habe ;))!
kann man machen. aber: ich plädiere trotzdem für NOCH kleinere majo-gläser, damit ich mich ganz auf eibrot konzentrieren kann, ohne hinterher was wegschmeißen oder mirakulösen kuchen backen zu müssen! :)

einen feinen zuckersüßen wochenstart wünscht die S. vom imbiss ... neiiin: blech!

Montag, 9. April 2012

Beerenversteck und Eier am Stiel

.. das ist dieses jahr meine kücheninterpretation von ostern :)

die *"eier am stiel"*-aktion hatte ich schon unter der woche gestartet, hübscheste "mopsige küken"-cakepops à la bakerella sollten es werden ... aber irgendwie wollten diesmal die candymelts nicht wie ich wollte (das sind temperaturtechnisch echte zicken – wirds zu heiß, werden sie nicht fluffigflüssig sondern zähe masse. ich schätze, da ist eine mikrowelle echt nicht schlecht ... aber: no have!) und ich hatte keine besondere abendgeduld ... also, aaaach, küken – schoko druff und sprinkles und schoki, wie sie mir grad in die hände kamen ... und die grünen sprinkles haben bei den verspeisenden kindern eh für mehr begeisterung gesorgt, weil sie so fabulös färben ;) (und überhaupt: wer will schon küken mit einem genickbiss zur strecke bringen?)
ofenmission 2: ein schmackiger knusperblaubeerkuchen (schon seit knapp 2 jahren von der backenden leila lindholm ins standardrepertoire aufgenommen) für den sonnensonntagsbesuch bei freunden in ihrer kleinen hausbaustelle am ostseenahen lauschigen see ...

einkauf am samstag: es gab selbst am späten nachmittag noch jede menge bioeier (da hatte ich ja schon wieder totale leerräumung erwartet, was mir inzwischen wurscht ist, weil wir unsere eierchen aus der gemüsesekte bekommen), dafür aber eeeechooooooo in der TK-blaubeer-abteilung. hallo? leude, es gibt schokolade und eier zu ostern, da müsst ihr mir doch nicht die heidelbeeren wegkaufen???
also dann eben: ein *gemischtbeerenknusperkuchen*!
und wenn eine zutat nicht ganz so daherkommt wie geplant, wird auch der boden direkt ein anderer: statt haferflockenboden ein schokomürbeteig:
*240g mehl, 2EL dunkles kakaopulver mit 30g puderzucker mischen *150g kalte butter in würfeln dazugeben und mit den händen zerstreuseln. *1 ei und *1/2 EL dazu und schnell zu einem teig vermengen (nicht groß kneten!) – ab in den kühlschrank für mindestens 30 minuten.
eine tarteform mit dem teig auskleiden, den teig mehrfach mit der gabel einpieken und evtl. den rand mit alufolie stabilisieren – für 10 minütchen in den vorgeheizten ofen (175° umluft).
jetzt die beeerenfüllung: *250–300g beeren (ich hatte nun also die TK erdbeer-blaubeer-himbeer-brombeer-mische) mit *200g blaubeermarmelade (auch da geht dann wohl von gemischt- über erdbeer bis him- und brom alles :)) und *1EL balsamicoessig mixen, *2,5 EL speisestärke unterrühren.
und fix noch die streuselung parat machen: *75g butter schmelzen, mit *75g kernigen haferflocken und *100-120g zucker mischen und ein wenig abkühlen lassen.
tarteform raus, beeren einparken, mit haferflockenstreuseln (= versteck) toppen und nochmal aaaaab in den mittigen ofenbereich für ca. 25 minuten.
MJAM! schmeckt natürlich am allerbesten mit einem ordentlich schlach sahne und mit blick auf einen kleinen see und mit der aussicht, noch ein paar eier im garten zu verstecken (und die überzuckerten freundinnennichten und -neffen damit in den wahnsinn zu treiben, muhaahahahaha ;)).
reibt euch die hoffentlich mit österlichen leckereien randvolle plautze und geniiiießt noch ein bisschen osterfrei!
die feiertagsfaule S.

Sonntag, 4. März 2012

Willkommen, kleiner ... Keks!

also ich glaube, die zuckerbackwerkzunft muss sich keine sorgen machen – so viele kleine schmusebacken, wie 2012 geboren werden, werden sich die kuchengene wohl ausreichend durchsetzen!
heute ging es wieder an die ostsee, eine kleine, 6 wochen alte kieler sprotte wollte bewundert werden. und haaaach, wer braucht bei so einem anblick noch zucker, butter, streusel? da schwenk ich von schoki um auf speck und würde lieber in so kleine moppelhaxen beißen ... ;) aber weiß man ja vorher nicht, also: kuchentafelversorgung musste zusätzlich zum frischlingswillkommensgeschenk ins gepäck!

weil ich nun wirklich ein schlaftier bin und zwar liebend gerne, aber nicht sonntags morgens um halb 9 backe, wurde eine samstagabendnummer draus ... mit allen tücken. umrechenunfähigkeit z.b. - ich sollte um 21.15 uhr keine rezepte mehr halbieren, das endet böse und mit ein bisschen zu viel ei und damit mehr mehl ... aber der jetzt ins standard-repertoire aufgenommene käsekuchen von letztem sonntag ist trotzdem ganz vielversprechend und mit ein paar himbeeren gepimpt in den ofen gewandert.

da ich ja schon schelte geerntet habe, wenn ich "nur" kuchen aus einer kleinen springform für 4 mitbringe, müssen auch noch ein paar cookies her. *schoko-sniggers-cookies*!
auch wenn ich backbücher und -zeitschriften ohne ende habe, kann ich natürlich an sooolchen heften nicht vorbeigehen ... und nun wurde also seite 58/59 nachgebacken :)
aber auch hier schlägt der späte-stunde-backteufel zu: verdorri – das baaaackpapier is alle! ich muss also tatsächlich den butterpinsel schwingen und die bleche einfetten ... bitte, bitte, cookies, lasst euch nachher brav vom blech spachteln ...
hier köööönnte ja nämlich was leckeres bei rumkommen:
*150g zartbitterschoki und *200g snickers hacken.
die schoki überm wasserbad schmelzen und ein bisschen abkühlen lassen. *125g weiche butter, *175g zucker, *eine prise salz schaumig rühren. erst *1 ei (M), dann die geschmolzene schoki untermixen.
(ich bringe es ja immer kaum übers herz, soooolche schüsseln auszuspülen ...)
*200g mehl, *1 TL backpuler und *1 EL kakao mischen und untermengen, dann 2/3 der sniggers-stückchen drunterheben. ofen auf 150°C (umluft, sonst 175°C), den teig häufchenweise aufs (am besten backpapierbelegte! ;)) blech portionieren, etwas flachdrücken und die restlichen sniggers-stücke drauf verteilen und andrücken. ab in den ofen, für ca. 10 minuten. ich habe immer das gefühl, die cookies sind nach dieser zeit noch viiiel zu weich ... aber erstmal 5 minuten auf dem blech und dann auf dem rost abgekühlt sind sie tippitoppi!
und zum abschluss des abends noch eine kleine bastelstunde ...
damit der kleine "kleine-jonna-welcome-kuchen" auch ein bisschen hübsch präsentiert werden kann! (und das sonntagssüß muss ja auch zelebriert werden!) :)
ein kleines bisschen sonntag ist noch übrig ... macht's euch hübsch und muckelig! ich kraule mir die zucker-randvolle plautze ... :)
süßen gruß von der S. vom blech

Dienstag, 28. Februar 2012

Käse-Sekten-Torte

aaaahhh, die gute, alte, klassische käse-s... was? SEKTENTORTE?
jahaaa, ganz richtig. wobei, stimmt ja nicht ganz, es ist nur ein käse-sekten-"kuchen" geworden, eigentlich sogar nur ein käse-nichts-anderes-kuchen ... aber nach langer back-und-schreib-pause muss ich schließlich was reißen im post-titel! ;)

jetzt aber genauer und weniger kryptisch: käsekuchen mit sekten-quark.

auch das nur spaaaaaß ... seit ein paar wochen sind wir mitglieder in einer "gemüse-sekte" (wie die backschwester sie getauft hat), genauer gesagt: in einer food-koop.
iiiirgendwie durch einen artikel drauf gestoßen, einen link zu einem mediathek-beitrag geklickt, das prinzip für toll gefunden, den passenden "club" für uns in hamburch gesucht und mitgemacht!

die food-koop ist eine art wirtschaftsgemeinschaft, bestehend aus essern und einem bio-bauernhof. der hof pflanzt und erntet hübsch gemüse und getreide, päppelt kühe und zapft entsprechend milch und zaubert käse und joghurt, beliefert die fleischesser mit schwein und rind (fleisch kommt nicht in kuchen und deshalb komm ich mit recht wenig aus, dann aber gerne von "gestreicheltem" tier ... vegetarier, bitte nicht schlagen!). die food-koop'ler zahlen einen festen monatlichen ernteanteil von x euronen, mit dem sie dann anspruch haben auf jeweils x kilo oder gramm gemüse, fleisch, milchprodukte ... und mit diesem geld kann auch der hof fest rechnen, ist also nicht mehr zu 100% auf markt- und hofladen-verkauf angewiesen und teilt das risiko von z.b verhageltem getreide mit den koop'lern.

jede woche "kaufen" wir nun also in unserem koop-keller auf dem kiez ein. und das läuft eben nicht, wie wir supermarktkinder das kennen: "oooh, heute bin ich jeck auf ananas, cordon bleu und eichblattsalat", sondern nach dem motto "es gibt kartoffeln, rote bete, grünkohl, rinderbraten und feldsalat, weil's die saison hergibt – und genau das könnt ihr nach hause tragen!" das heißt auch: wenn's rote bete gibt, sehen wir zu, dass wir was aus roter bete kochen – kochbücher hab ich genug. und wenn nicht mehr allzuviel käse im kellerkühlschrank liegt, nimmt man eben ordentlich mehr quark mit. und backt daraus ...
jaaaaa, *käse-sekten-kuchen*! :)

also ich steh ja auch auf tscheeesekake (die ami-version mit frischkäse, saurer sahne etc.). aber halloooo, wo verbergen sich denn nur all die rezepte für den ganz klassischen omi-käsekuchen? selbst in meinem allerältesten koch- und back-buch habe ich keins gefunden. aber dankenswerterweise in den weiten des netzes ... dieser "heimwehkuchen" sollte es werden!
auf große fahrt richtung ostsee hat sich der sonntagssüße käse-reise-kuchen auch noch gemacht (deshalb etwas unsexy alufoliert), zum ersten besuch in einem kleinen häuschen am see von freunden. das ist im moment noch hauptsächlich baustelle und muss entsprechend verzuckert werden ... aber allein die kleine gartenwiese voller krokanten ist schon sooo vielverprechend!!!
mann, was für denkschleifen heute ... wer hätte gedacht, was alles in einem kleinen unscheinbaren käsekuchen steckt ... :)
fabulös-süße *wieder-da*-grüße von der S. vom blech

Sonntag, 8. Januar 2012

La petite pomme oder: Der größte Apfel der Welt

ja was denn nu'? groß oder klein oder dick oder dünn? na, dick eh, wir sind ja hier nicht auf dem schlank-, sondern auf dem backblech! okee, "dick" ist vielleicht übertrieben – sagen wir lieber "zarte speckschicht" :)
und sonst, groß oder klein? das ist die frage ... ich hab da einen apfel zu weihnachten bekommen:
aus dem lippischen gärtchen einer freundin-mama, extra für mich reserviert. welche sorte? keine ahnung. aber es muss irgendeine "little-", "klein-", "mini-" oder "petit-"züchtung sein. denn wenn ich einen der boskops von unserem apfelhof-ausflug danebenlege (übrigens der 4tletzte apfel, der von unseren 20kilo noch auf dem balkon schlummert ... immer noch top in form, und deshalb habe ich auch unser bäumchen um ein weiteres jahr verlängert – jeyyyy, auch 2012 werden wir apfelausflügler sein entweder auf den apfelexpress steigen und selbst ernten ooooder einfach unsere 40 pfund einsammeln) ...
wow!
zugegeben, auch ein monstraler boskop (ca. 280 gramm). aber wie tiny das gartenäpfelein! :)
in den schmusigen apfel-schmand hab ich dann auch nur das monster geschnibbelt – und es tatsächlich wieder nicht geschafft, den kuchen fertig aufs bild zu bannen. war auch zu schnell verschmaust bei der sonntäglichen kuchensause bei freunden, ist aber natürlich trotzdem ein waschechtes sonntagssüß (heut von julie bei mat&mi)!

euch allen einen wundersüßen sonntag und einen schmackigen wochenstart!
das apfelmädchen S.

Sonntag, 6. November 2011

Mach ma bidde noch'n Bier!

sonntach – dittschezeit! :)
hach, ich hab ja ein groooßes herz für den roinen weltimbissbesucher im bademäntelken, der sonntagsabends bidde ma leergut zum ingomann bringt und mindestens 2x pro sendung am tresen überperlt und auf der flucht vor karger ein paar dittschberger kippt. kurz, bevor ich nach hamburch gezogen bin, sind wir mal an der eppendorfer grillstation vorbeigeradelt und ich woooollte ein foto! war mir ja etwas unangenehm, so mit rechts von der bude ein haufen sonntagnachmittagskaffeetrinkender eppendorfer und links von der bude ein haufen sonntagnachmittagskaffeetrinkender eppendorfer ... aber egal.

und da bleibt es mir jawohl unbenommen, auch mal ein bierchen zu verbacken am sonntag!
 zwar stunden vor sendezeit (poooooh, nachdem ich neulich schon die dittsche-nacht verpasst habe, werde ich doch wohl bis 23.15 wachbleiben können! ich bin so eine memme! ... und ein schlaftier ... ;)), aber dann ist ja auch allerbeste *sonntagssüß*-zeit! (allerdings hatte ich heute morgen bei der süßen frau larsson schon ein erstes süß: einen ganzen teller voller lottapfannkucheletten!)
ein bierteig also: *100g mehl mit einem *eigelb, *50g zucker, *100 ml bierchen (gut, dass da noch ein paar flaschen auf dem balkon stehen) verrühren und ein halbes stündchen quellen lassen.
in der zeit *äpfel entkernen, schälen, in dicke scheiben schneiden und mit *zitronensaft frischmachen.
ein eiweiß mit einer prise salz steif schlagen und vorsichtig unter den teig heben. 
und jetzt kommt, wovor ich mich schon immer gefürchtet hatte und was ich immer den anderen überlassen habe ... frittieren!!!
großartig – mehl, zucker, eier ... sowas hab ich immer im haus. aber genügend öl zum spontanfrittieren? naja, schon einen ganzen kanister olio italiano, aber das ist ja nicht so schnafte geeignet ... eine pfütze rapsöl muss reichen. erhitzen also und mit essstäbchen testen, ob es apfelschwimmtemperatur hat (wenn bläschen am holz hochsteigen, isses parat. wisst ihr natürlich schon lange. aber ich bin ja frittierjungfrau! ;)). apfelscheibchen in die teigglückseligkeit tunken (huii, das riecht ordentlich nach bier! um nich' zu sagen: der teig perlt!) und ab ins ölbad.
mh. soll das nicht sofort zischeln und sprutzeln und knusprigkeit annehmen? tut es nicht. es brodelt so vor sich hin ... ich wende ... ein halber teig fällt ab. noch ein bisschen bräunen ... raus mit dir, nächster versuch! jetzt bleibt immerhin der teig am apfel, aber ... aber ach mann, so wie auf all den deliziööösen "apfel beignets"-bildern sieht das nicht aus.
oh, das schwimmt ein stückchen teig ... ist braun ... mal rausholen ... mal abtropfen lassen ... mal in zimt&zucker wenden ... mal probieren ... JUMMIE!
argh – ich mag also frittierten teig! fa-bel-haft, das macht das bäckerinnenherz nicht gerade glücklich. aber mal abgesehen von schmalzkuchen auf weihnachtsmärkten und auf dem dom gibt es doch wirklich sowas ... wie heißt das noch ... hab ich doch auf amiblogs gelesen ... "fuzzel cake"? neee, ach goggel, du bist so klug: "meinten sie funnel cake?" ja, den meine ich! selbst martha und die multitasking ree verbreiten rezepte für diese "spezialität", die vermutlich einen großteil frühpubertärer amerikanischer diabetes verschuldet ...

und nun konnte ich nicht widerstehen und musste diese möchtegernbeignets verknuspern und jetzt is mir ein bisschen unwohl und ich rieche wie eine frittenbude und die küche sieht aus, als sei der fettkrieg ausgebrochen ...

aber was soll es: so schließt sich der kreis zu dittsche und schildkröti und ingomann und zur eppendorfer grillstation. und ich stelle mir jetzt als zuckerschocktherapie ein chili auf den herd und bewundere nebenbei das sonntagssüß aus so vielen küchen, das frollein text heute aufgegabelt, -gelöffelt und -getafelt hat :)
süßen gruß von der S. vom hamburchfritti... NIX: blech! :)